ein unrenoviertes Haus die katholische Kirche im Inneren der Kirche Ludmilla hatte uns darauf aufmerksam gemacht: Unweit des Neubaugebietes befindet sich eine Art „Museumsinsel“ – Altes Sarepta. Sarepta wurde zur wichtigsten und bekanntesten aller deutschen Kolonien in Russland. Am Rand der Steppe waren Plünderungen von Kalmücken und Angriffe von nahe gekommenen Türken zu fürchten. Deshalb wurde der Ort schon 1769 mit Wall und Graben, 6 Bastionen und 12 Kanonen befestigt. im Museum 1 im Museum 2 im Museum 3 Ein großer Teil der alten Häuser wurden restauriert und werden museal betrieben. Unter anderem auch die damalige katholische Kirche.In der Mitte der Anlage befindet sich ein Denkmal für die Gefallenen der Kämpfe aller Zeiten. Als wir dort eintrafen waren gerade die Feiertage um den Sieg des vaterländischen Krieges, deshalb erlebten wir auch Klassen mit ihren Lehrern, die Blumen niederlegten. Die anwesende Ehrenwache für die Toten lies sich auch gern fotografieren,. Das Denkmal für die Gefallenen eine Schulklasse mit Blumen die Ehrenwache
Ein Tag mit Ludmilla
Ludmilla kannte ich schon vom Aufenthalt 2023 in Wolgograd. Sie hatte mir geholfen ein russisches Konto zu errichten und unterstützte mich auch bei der Suche nach einer Reisebegleiterin. Der Kontakt ist nicht abgerissen, so wusste sie, dass wir wieder in Wolgograd sind und der Zufall wollte es, dass sie zur gleichen Zeit wie wir in Wolgograd war ihre Mutter zu besuchen. Sie lebt jetzt in Deutschland wo sie mit einem Deutschen verheiratet ist. im Café gab es auch Bier im Café gab es auch Bier Lucie im Wohngebiet Wir verabredeten uns in einem Café, das ich schon kannte und die Begegnung war so herzlich, dass wir spontan beschlossen uns am nächsten Tag wieder zu treffen. Natascha uns Ludmilla haben sich gut verstanden das Lenindenkmal Im Auto Sie zeigte uns einen für mich bisher unbekannten Stadtteil von Wolgograd und weil unsere Begegnung so herzlich war beschlossen wir spontan auch den Abend gemeinsam mit einer Flasche Wein in unserem Auto zu verbringen. Da es spät wurde und es die Platzverhältnisse im Auto hergeben, hat sie auch gleich noch im Auto übernachtet. Es war eine sehr schöne Begegnung und ich lernte bei dieser Gelegenheit den Wolga-Don-Kanal kennen. Einfahrt in den Wolga-Don-Kanal der Wolga-Don-Kanal am Wolga-Don-Kanal
Das Interwiev
Irgendeiner von den Menschen, die uns an der Wolga begegneten und mit denen wir uns unterhalten hatten hat einem regionalen Fernsehkanal den Tipp gegeben. Dieser lud uns ein, am 1. Mai für sie am Mamajew-Hügel ein Interview zu geben, wer wir sind, woher wir kommen und was unser Anliegen ist. Wir sagten spontan zu. Später sendeten sie uns ihren Beitrag per Video.
Begegnungen
Ein Ausschnitt von den vielen Begegnungen, in dem Fall am Ufer der Wolga, die wir täglich erlebten. Freundlichkeit, Neugier, Herzlichkeit sieht man wohl an den Fotos. Immer verbunden mit den Gesprächen über Völkerfreundschaft und dem Verteilen der Freundschastaufkleber und dem Flyer über unsere Freundschaftsfahrt (Fotos ggf.kleiner scrollen).
Abschied von Novosibirsk
Der Besuch in Nowosibirsk samt der weiten Flugreise war ein Voller Erfolg. Jetzt habe ich die vorläufige Aufenthaltsgenehmigung für 3 Jahre in Russland, das heißt, ich muss nun nicht mehr aller 3 Monate nach Deutschland fliegen um mir ein neues Russland-Visum zu besorgen. Das ist ja auch eine finanzielle Entlastung. Damit kann meine Freundschaftsreise auch problemlos weitergehen, zumal ja jetzt die Reise immer weiter in den Osten geht. Zum Abschied haben wir noch einmal die ganze Familie von Natascha in eine Gaststätte eingeladen und Tochter Natascha, die Enkelin, die Schwester und deren Kinder kamen zum Abschied zusammen.
Grabpflege auf rusisch
Natascha stammt aus Nowosibirsk, sie ist hier geboren, hat ihren Beruf gelernt und auch ihre Familie hier gegründet. Im Laufe ihres Lebens sind auch mehrere ihrer Angehörigen hier in Nowosibirsk auf dem Friedhof beerdigt. Da sie ja nun viele Jahre nicht mehr in Nowosibirsk lebt, hat sie mich gebeten, gemeinsam die Gräber zu pflegen. Zuerst langten wir am Grab ihrer Eltern an. Das Reinigen der Grabstätte ist wie überall, das besondere das Schmücken der Gräber, da hat wohl jede Kultur ihre Eigenheiten, von der ich in diesem Fall nichts wusste, aber nun damit vertraut wurde. Die Fotos erklären das. beide Gräber das Grab der Mutter das Grab des Vaters so das Ergebnis Ihr Sohn Wjatscheslav ist leider schon im Alter von 14 Jahren verstorben. Bei einem Ferienaufenthalt bei seinem Onkel ist im Haus ein Brand ausgebrochen und dabei sind beide zu Tode gekommen, Deshalb haben sie auch einen gemeinsamen Grabstein bekommen.10 Jahre später ist auch ihr Mann verstorben, ein Herzinfarkt mitten in der Arbeit im Betrieb. Er wurde in die gleiche Grabstätte beigesetzt. der Vater Ihr Sohn Wjatscheslav der Onkel bei der Pflege das Ergebnis es gehören auch immer Süßigkeiten eine Wasserflasche und ein Schluck Wodka auf das Grab dazu eine Wasserflasche und Süßigkeiten Das Besondere in diesem Friedhofsabschnitt, der ein Bisschen außerhalb von Nowosibirsk liegt, ist, dass hier besonders viele Kinder ihre letzte Ruhestätte haben, von Todgeborenen bis Jugendlichen. Wie es Nataschas Naturell entspricht und auch mir nicht fremd ist, wurde auch gleich noch benachbarte Gräber etwas gereinigt und auch noch ein bisschen geschmückt. Nebengräber Nebengräber 2 frische, neue Gräber Eingang zum Friedhof
Nowosibirsk
Vor 4 Monaten hatte ich im Migrationsamt alle nötigen Dokumente und Anträge abgegeben (was erst nach mehreren Korrekturen und Übersetzungen gelang). Jetzt hofften wir, dass meine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung für Russland 3 Jahre – RWP) genehmigt wurde.Wir flogen nach Nowosibirsk, mieteten uns ein Zimmer und fragten nach. Willkommens-Skulptur unser Zimmer 1 Unser Zimmer 2 Wirklich es war geschafft, ich hatte die Genehmigung bekommen. Trotzdem noch etliche Förmlichkeiten die erledigt werden mussten, jetzt habe ich auch eine vorübergehende Postanschrift und Wohnadresse. Wenn alles gut geht kann ich nach 6 Monaten auch eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen (5 Jahre mit Verlängerungsmöglichkeiten). sozialistischer Realismus Ich bekomme meine Aufenthaltserlaubnis Schirminstallation (für Ute)
Wir reparieren und putzen
Werkstatt und Garage Frühstück an der Wolga 2 Frühstück an der Wolga 2 überall Kleinigkeiten zu reparieren Die Drehorgel leidet unter dem harten Transport Werkstatt und Garage immer wieder Versuch Ordnung zu halten es gibt auch zu löten Frühstück an der Wolga 1 Frühstück an der Wolga 2
mit Natascha im Wysotski-Museum
Am Wysotski-Ufer der Wolga ist auch das Wysotzki-Museum. Es wurde erdacht, erbaut und auch betrieben vom Wolgograder Barden Wladimir Koretzky. Da wirin den letzten beiden Jahren immer wieder mal in Kontakt standen, freute er sich, das ich mein Versprechen eingehalten habe wieder mal nach Wolograd zu kommen. vor dem Grundstück die Büste mit unseren Nelken im Museum wir im Museum im Museum 2 Er lud uns ein und insbesondere wollte er Natascha das Museum zeigen, aber ringsherum auf diesen Grundstück ist noch viel mehr zu entdecken: eine kleine Kirche, die Hündin Martha, das Festival-Gelände, sein stolzes Kirchen-Schiff, Schweine , Schafe, Katzen und und und… der Kirchturm in dem ununterbrochen immer Wysotzki zu hören ist vor der Kirche vor der Kirche 2 Natascha in der kleinen Kirche Er hat auch ein Militärschiff zu einer schwimmenden Kirche umgebaut. Die Kirche befindet sich am Ufer von Wolgograd und kann derzeit nicht auslaufen, da Geld für Reparaturen und Treibstoff fehlt. Wysotzki-Ecke in der Kirche die schwimmende Kirche 1 die schwimmende Kirche 2 die schwimmende Kirche 3 Schließlich kamen wir auch auf unseren Plan wegen der Dokumente für ein vorläufiges Aufenthaltsrecht (3 Jahre) für mich nach Nowosibirsk zu fliegen. Er bot uns spontan an, in dieser Zeit das Auto auf seinem bewachten Gelände abzustellen, was ich auch gerne annahm. auch ein Wasserrad das sich bewegt gibt es zu bestaunen vorläufiger Abschied
Schwanensee
Natascha und Nastja haben sich noch nach ein bisschen Kultur umgeguckt und ich habe mir mal ein richtiges russisches Ballett gewünscht – was kam raus? Im musikalischen Theater in Wolgograd eine Aufführung von Schwanensee. Ich bin nun nicht gerade ein großer Fan von Ballett, aber was wir dort zu sehen bekamen war wirklich einsame Spitze.Und ich bin auch nicht in der Lage das Gesehene wirklich gut zu beschreiben – man muss es einfach selbst gesehen haben … https://www.youtube.com/watch?v=XHOmBV4js_Ehttps://www.youtube.com/watch?v=XHOmBV4js_E