Nicht weit vor der Grenze der Türkei nach Georgien (100 Km vor Batumi) wurde es schon dunkel und wir suchten einen Standplatz für die Nacht. Unmittelbar an der Europastraße ist viel Verkehr und Unruhe, also einen Abzweig suchen. Auf dem Abzweig überall kleine Felder, kein Feldweg, aber ein Dorf wurde angekündigt. Uns überholte ein Pkw und blieb vor uns stehen. Der Mann, der ausstieg war, wie man sah ein Polizist. Also Übersetzer per Handy. Hin und Her, er wollte nur wissen, wo wir hin wollten. Ein Platz für die Nacht! Ein vorbeifahrender Traktorist wurde einbezogen, schließlich bedeutete uns der Polizist ihm zu folgen. Na, so offiziell wollten wir ja nun eigentlich gar nicht übernachten. Er öffnete ein großes zweiflügeliges Tor und zeigte uns einen Platz auf dem Hof. Neben dem kleinen Haus, offensichtlich das Amtsgebäude des Dorfpolizisten, war ein weiteres kleines Gebäude auf das er zuging, eine ältere Frau trat heraus. Nach einem Gespräch mit dem Polizisten lud sie uns mit immer noch etwas ungläubigen Augen ein, hinein zu treten. Im Wohnzimmer, in dem ihr Enkel an einem Handy spielte, fing sie an auf ihrem kleinen Herd zu werkeln. Schließlich die Kartoffeln und die Pilze waren sowieso schon fertig, einige Fladen und Früchte aus dem eigenen Garten hinzu, Besteck und schon hatten wir unverhofft ein Abendessen. Die Kommunikation schwierig, weil nur über das Handy möglich. Am nächsten Morgen brachten wir noch einige Früchte und etwas Gemüse aus unserem Auto zu ihr, wie immer die Freundschaftsaufkleber und wir bedankten uns noch einmal. Beim Herausfahren aus dem Grundstück half uns der Nachbar von gegenüber und fragte wie üblich woher und wohin? Es stellte sich heraus: Es ist der Tierarzt des Dorfes und trotz des Handy-Übersetzers ging das Gespräch einigermaßen flüssig. Seine Frau gesellte sich dazu und so bekamen wir auch noch Fotos mit dem Tierarzt und seiner Frau.
Ага и Ромина
Nataschas Visum für Griechenland ist abgelaufen, wir sind wieder zurück in der Türkei. Da wir uns in unser Winterquartier bei Sotschi am Schwarzen Meer aufmachen wollen, brauche ich erst einmal ein neues Visum für Russland. Dazu muss ich nach Deutschland fliegen um es dort zu beantragen. Also: Auf nach Istanbul, dort ist der Flughafen von dem ich nach Deutschland fliegen will. Natascha kann ich nicht mitnehmen, sie hat kein Visum. Wir finden dank der App Park4Night einen Campingplatz nahe Istanbul am Meer (10 € pro Nacht), Natascha wird hier die Wochen im Auto verbringen bis ich wieder mit dem russischen Visum zurück bin, wir haben ja über Telegram eine telefonische Verbindung. Denkste, schon am 4.Tag klingelt ihr Telefon nicht mehr…Was könnte sein, Telefon verloren? Lässt es sich nicht mehr aufladen? Ist es ins Schwarze Meer gefallen beim Muscheln suchen oder stimmt etwas mit ihrer SIM-Karte nicht? Zwei Tage Rätselraten dann fällt mir ein, ich habe doch einmal mit der Zeltplatzleitung telefoniert. Also die Telefonnummer im Handy suchen und das wird lustig, wie soll ich ein Telefongespräch auf türkisch führen. Tatsächlich geht jemand ans Telefon und beruhigt mich, er hätte Natascha heute schon gesehen, sie hat am Auto gewaschene Wäsche zum Trocknen aufgehängt …, er kümmert sich, was mit Nataschas Handy los ist. Tatsächlich am nächsten Tag ein Anruf von Natascha – es hatte an der SIM-Karte gelegen, ein Camping-Nachbar hat mit einem Hotspot seines Handys ausgeholfen… sie holen mich vom Flughafen ab der Campingplatz am Schwarzen Meer Camping auf türkisch Nach gut 14 Tagen ist mein Rückflug nach Istanbul, dann muss ich ein Taxi zum Zeltplatz organisieren (50 km). Nach der Landung erfahre ich, dass ihr Nachbar mit seiner Freundin und Natascha mich am Flughafen abholen. Ich lerne Agah und Romina kennen und bedanke mich bei Agah für die Hilfe mit dem Telefon.In folge kommen die beiden am nächsten Abend in unser Auto, Natascha hat ein schönes Essen vorbereitet. Danach gibt es noch viel zu erzählen, lustigerweise sind nun 4 Nationen vertreten: Romina aus dem Iran, Agah aus der Türkei, Natascha aus Russland und Dieter aus Deutschland. Ich erfahre auch, dass Agah in Istanbul Astronomie studiert hat und Romina studiert eben da gerade Physik. Das gibt zusätzlichen Gesprächsstoff. Agah bei uns im Auto Romina kommt dazu eine Iranerin, ein Deutscher, eine Russin, ein Türke Agah ist unermüdlich, jeden Tag kommt er vorbei und fragt, ob er irgendwie helfen kann. Nach 2 Tagen fasse ich Mut: Unterwegs irgendwo hatte mir ein überhängender Baum ein Solarpaneel vom Dach gerissen, ob er weiß, wo es hier Ersatz gibt?Er wüsste und schon fuhren wir eins kaufen. Und genauso unermüdlich haben wir dann zu zweit auf dem Dach das Paneel aufgeklebt und angeschlossen. Da das neue ein bisschen mehr Leistung hat, habe ich nun 980 W Nennleistung auf dem Dach. wir werkeln Ladeklappe als Werkbank meie ganze Werkstattausrüstung wir werkeln wir werkeln fertig !!! Als wir uns entschlossen am nächsten Tag aufzubrechen um durch die Türkei und Georgien nach Russland zu fahren, haben Romina und Agah darauf bestanden, dass wir aber erst fahren dürfen, wenn wir morgens mit ihnen gefrühstückt haben. Es wurde eine ganz besonders schönes Frühstück und ein sehr herzlicher Abschied – Wir bleiben über Telegram in Kontakt … am Camping-Café ein schönes Abschiedsfrühstück wir fahren weiter 1500 km
Уранополис
Tischtuch in der Taverne Der östliche Finger der Halbinseln im Süden Griechenlands ist Athos. Der Name stammt ursprünglich vom heiligen Berg Athos (2033 m) an der Südspitze und bezeichnet heute auch die autonome Mönchsrepublik mit seinen 20 Klöstern. Das besondere: Besucher sind eher nicht willkommen, brauchen eine besondere Erlaubnis und dürfen vor allem keine Frauen sein. Vor ca. 10 Jahren habe ich auf der Halbinsel schon einmal Urlaub gemacht, bin auch an der Feldsteinmauer, die die Grenze zur autonomen Mönchsrepublik bildet, entlang gewandert. Ich hatte aber nicht das Bedürfnis die Ruhe der Mönche zu stören. In der Republik sollen ca. 1200 Einwohner sein, neben den Mönchen auch ein paar Händler, Polizisten und Verwaltungsangestellte.Unweit der Grenze befindet sich die Gemeinde Ouranoupoli. Der Prosphorios-Turm, das Wahrzeichen von Ouranoúpoli soll 1344 als Wehrturm erbaut worden sein, steht (aus heutiger Sicht) malerisch am Meer und ist jetzt ein Museum für Touristen, wie wir es sind. Dem machten wir auch alle Ehre und beguckten die Ausstellungsstücke seiner 3 Etagen.
Встреча с Китаем
ihren Namen habe ich leider vergessen Er kam noch mit dazu ihre 4 Caravans Ihr Geschenk – Postkarten ihrer Reisen Kaum zu glauben! Gleich in der Nähe parkten sich 4 Caravans ein und es wuselte rings herum. Schließlich kam ganz neugierig eine junge Frau an unser Auto und es war nicht zu übersehen, eine Türkin war es nicht, eher eine ungewönhliche Gesichtsform. Wir kamen englisch ins Gespräch und erfuhren, es war eine Reisegruppe aus China. Sie waren auf dem Weg nach Deutschland, ich glaube Düsseldorf. Na, das gab ein Hallo als sie erfuhren, ich war aus Deutschland und quasi auf dem Weg nach China. Sie brachten noch eine ganze Anzahl von Ansichtskarten vorbei, die von ihrer Reisegruppe berichteten. Wäsche waschen am Meer improvisierter Trockenplatz auch der Fußbodenbelag muß trocknen Am türkischen Strand hatten wir einen Badetag eingelegt und gleich mal Wäsche gewaschen und den Fußbodenbelag gereinigt.
Остров Тасос
Ein Fährschiff, das Thrakische Meer, eine Insel die Thassos heißt, ein Museum der griechischen Antike und 28 Grad im Schatten, das klingt wie Urlaub … Im Museum der griechischen Antike
Комотини на берегу моря
Das Schilf ist 5 m hoch! zu beachten: der reinste Marmor zu beachten: der reinste Marmor zu beachten: der reinste Marmor
На дороге
Пивной фестиваль в Александрополи
Мы прилетели в Грецию. Хотя Наташе пришлось специально лететь из Сочи в Москву, и по плану она должна была заехать ко мне на родину, если бы ей дали визу на 3 месяца, она получила визу только на 14 дней. Этого времени было слишком мало для наших планов по знакомству с людьми. Поэтому мы рассчитывали на более или менее чисто отпускную поездку - и так оно и вышло. Не стоит обозначать фотографии, они говорят сами за себя. Первым сюрпризом стало то, что уровень цен в Греции практически в два раза выше, чем в Турции. Вторым сюрпризом стало то, что в первом крупном городе Греции Александрополисе (греческое вино .....) проходил пивной фестиваль, который пользовался большой популярностью.
День рождения
In der kleinen Stadt Malkara wollte ich einen Blumenstrauß kaufen, denn Natascha hat am nächsten Tag Geburtstag. Also einen Blumenladen suchen! Wir entdecken erst einmal ein kleines Lebensmittelgeschäft, da können wir auch gleich noch für den Geburtstag einkaufen. Gesagt, getan, wir fragen nach einem Blumenladen. – Ratlose Gesichter – Man tauscht sich aus (auf türkisch) – schließlich: Heute ist Sonntag, da sind die Blumenläden zu. Das hatten wir vergessen. Nach einem neuen Gedankenaustausch mit der Familie, die den Laden betreibt – Telefon – schließlich springt die Tochter in ihr Auto und braust davon. Wir werden derweil mit Kaffee und Tee verwöhnt und mit Hilfe des Handy-Übersetzers können wir uns ein bisschen austausch. Sie gucken sich neugierig das Innere des Lkw an . Schließlich kommt die Tochter zurück mit einem großen Blumenstrauß, den ich natürlich gern bezahle. Allgemeine Freude, Fotos werden gemacht und Geschenke ausgetauscht. Ich hatte mir schon auf der Karte in der Nähe (12 km) einen Standort für den Geburtstag augesucht: der Stausee Karademir BarajGölü. Wir suchen uns einen Platz am Ufer, die Angeler in der Nähe besuchten uns und Natascha bekam einen geangelten Fisch. Bei ganz warmen Oktoberwetter um die 25 Grad haben wir schließlich den Geburtstag gefeiert und Lucies Innere entsprechend ausgeschmückt. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/01/VID20240930193933.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/01/VID20240930194117.mp4
Старый город Стамбула
Ich ahne das nächste Parkplatzproblem und richtig, nichts zu finden. Es ist schon dunkel wir landen in einer Parkbox eines Hotels. Wie erwartet kommt bald ein Hotelangestellter – nicht möglich, auch nicht gegen eine Parkgebühr – ein so großes Auto versperrt den Hotelgästen den Blick aufs Meeresufer. Er verweist uns auf einen Parkplatz ganz in der Nähe, na, da wird ja noch viel Platz für mich sein! Also weiterfahren, auch noch umdrehen nötig. Da, eine Einfahrt, ähnlich wie beschrieben – nein hier geht es gar nicht, nächste Einfahrt vielleicht. Tatsächlich, hinter der nächsten Einfahrt ist deutlich noch Platz, aber eine Schranke. Ich frage nach, ja es ist möglich, kostet aber pro Tag soundso viel Geld. Naja mitten im Dunkeln und direkt am Zentrum, da muss es eben sein. Wir werden eingewiesen, nein so nicht, näher an den Nachbarn, auch ein Caravan, eine Niederländische Autonummer. Wir lernen unsere Nachbarn auch gleich kennen und tauschen Lebensmitteln für das Abendbrot aus.. Jetzt stehen wir unmittelbar am Meeresufer und neben uns ein großer Park und hinter uns die alte Stadtmauer mit dem Zentrum der Altstadt. So hat es sich doch noch gelohnt.Nach dem Frühstück unter den Bäumen im Park erkunden wir schon mal ein bisschen Altstadt. Wir entscheiden uns, uns mal wie Touristen zu bewegen: unser Parkplatz direkt am Meer Abendstimmung an unserem Parkplatz Eine Stadtrundfahrt durch Istanbul und am nächsten Tag eine Schiffsrundfahrt durch den Bosborus, damit sind 2 Tage voll ausgefüllt Vollbild Button: rechts unten Den Bosporus entlang Durch die Gassen der Altstadt Die zentrale Taksim-Moschee Basar, Basar, Basar