Die Stadt liegt genau zwischen 2 Meeren mit einer schmalen Durchfahrt (der Bosporus). Kein Parkplatz weit und breit, also das alte Spiel – so lange fahren, bis sich eine Gelegenheit ergibt. Aber nichts! Auf einem großen Kreisverkehr unmittelbar am Meer parken ein paar Pkws, ich stelle mich erst einmal dazu. Wir erkunden die Gegend und beäugen immer wieder mal, ob sich die Polizei für unseren Parkplatz interessiert, zum Glück nicht, sie fahren immer vorbei. Schließlich übernachten wir sogar mitten auf dem Kreisverkehr. Das Zentrum ist aber noch weit, von hier aus kann man die Stadt nicht erkunden. mitten im Kreisverkehr neben uns der Park Katzenparadies reichlich bevölkert Abendstimmung gleich ist sie weg
Antalya
Antalya liegt in unserer Fahrtrichtung auf der anderen Seite der Türkei – am Mittelmeer nicht weit von Zypern und um die türkische Ecke – der Libanon. Hafen Foto: Marcel Heinrichs Yivli_Minare Foto: Bernard Gagnon Hadrian’s Foto: Antalya_Strassenbahn Foto: REHBER0770 Einen vernünftigen Standplatz in einer Großstadt finden – ein schwieriges Unternehmen. Da es schon Nachmittag war, erst mal im Außenbezirk suchen – Google Maps und Google Earth hilft bei der Entscheidung und wir kommen in einem Gelände zwischen palastartigen Hotels direkt am Mittelmeer an. Das Wetter – wie Sommerurlaub und über 30 Grad -ein öffentlicher Strand gar nicht überlaufen. Wir schoben die Weiterfahrt immer wieder hinaus bis wir endgültig beschlossen: Hier ist es so schön, hier bleiben wir! Somit haben wir vor unserer Weiterfahrt nach Griechenland von Antalya gar nicht viel gesehen und nur bei der Weiterfahrt, die Quer durch die Stadt ging ein paar mal angehalten.
Ankara
Seit 1923 die Hauptstad tmit etwa 4 Millionen Einwohnern mitten im Türkischen Gebirge ist verkehrstechnisch ein Moloch. Kein Parkplatz weit und breit, also das alte Spiel – so lange fahren, bis sich eine Gelegenheit ergibt. Schließlich ein ehemaliger Lkw-Parkplatz direkt am Fluss. Vom Wirt der nebenliegenden Gaststätte wurden wir erst mal abgezockt aber was solls. Wie aber die Stadt erkunden? Städtischer Nahverkehr? Wir fragen nach – na mit dem Taxi! Aha, kann mal jemand nach einem Taxi telefonieren? Unverständliche Antworten und Fingerzeige … Schließlich erbarmt sich einer der dummen Touristen, nimmt uns die 150m bis zur Hauptstraße mit, winkt einem sich nähernden Taxi und schon können wir einsteigen – Aha, so wird das gemacht – durch Winken. Es sind auch unheimlich viele Taxis unterwegs und die Preise sind sehr moderat für uns. Alles weitere ist den Fotos zu entnehmen.
Die Sache mit dem Öl
Unterweg Lebensmittel kaufen, irgend eine kleine Stadt in der Türkei. Ich schlendre noch ein Stück die Straße entlang und entdecke einen Laden in dem es eine Unmasse verschiedener Öle und Fette gibt. Aha, ich wollte für meine Ladebordwand, die ich auch für kleine Konzerte als Bühne nutze, schon lange Hydrauliköl nachfüllen. Da war aber das Sprachproblem, mit Gestammel und Händen und Füßen ist es schwer sich dazu verständlich zu machen … ich probiere es mit dem Übersetzer vom Handy. mit viel Aufwand und dann für ein paar Aufkleber – Ach Öl, was für ein Auto haben sie denn? Ja, es ist ja kein Motorenöl – langes Hin und Her, schließlich werde ich gebeten das Auto zu zeigen, das steht 200m weiter weg! Er kommt mit mir mit, ich zeige ihm den Vorratsbehälter, er holt sich etwas Öl heraus, begutachtet die Farbe, befühlt es, schmeckt es ab, schließlich gehen wir zurück in den Laden – eine lange Diskussion zwischen den Verkäufern. Schließlich wird ein großes Fass aus den hinteren Räumen heran gerollt und eine große Ölkanne befüllt. Oh denke ich, das ist ja viel zu viel. Wir gehen wieder zum Auto und er befüllt den Vorratsbehälter – da fehlten ja tatsächlich 1,5 Liter! wir kommen ins Gespräch, er freut sich über so einen großen Caravan und lässt ihn sich zeigen. Schließlich zücke ich mein Portemonnaie und blicke ihn fragend an.„Wer für die Völkerfreundschaft unterwegs ist, der braucht es nicht bezahlen!“ – das vierte mal auf meiner Reise, dass mir so etwas passiert. Natascha macht noch schnell ein paar Fotos und wir fahren gut gelaunt weiter.
türkische Gastfreundschaft
der kleine Park am Meeresufer die ganze Familie und ich mitten drin und Natascha freut sich Ziemlich malerisch, direkt am Meer, ein schmaler Park, 20 Grad und Sonne das ergab eine lange Mittagspause. Wir waren nicht die Einzigen, die das genossen. Der Nachbartisch fragte an, ob ich zufällig ein Feuerzeug dabei hätte, sie wollen Grillen. Das Feuerzeug zu dem ich noch ein paar Zigaretten spendiert hatte wurde wieder zurückgebracht und man stellte uns die ganze Familie vor. Schließlich, als das Grillen beendet war und die ganze Familie wieder aufbrach, brachten sie uns von ihrer Grillmahlzeit noch reichlich, sodass es für uns als Abendessen reichte – noch einmal vielen Dank.
Am Stausee
Da wir die meiste Zeit am Meer verbracht hatten, beschloss ich auch einmal ins türkische Gebirge zu fahren und entdeckte auf der Karte einen Stausee mitten darin. Wieder ziemlich steile Anstiege und Haarnadelkurven, es zog sich hin. Der Stausee zwischen den steilen Bergen lag malerisch aber ein Standplatz für den Lkw an der schmalen Straße war rar. Wir quetschten uns zwischen Stausee, Straße und Felsen. November, die Temperaturen noch einigermaßen angenehm aber es wurde schon schnell dunkel, wir beschlossen hier zu übernachten. Kaum ins Bett gegangen klopfte es an Tür – Polizei. Schnell wieder angezogen, dann das Problem mit der Sprache, also Deepl-Übersetzer mit Handy – Was ist los? in 700m Höhe und ziemlich lang eingebettete Wohnhäuser Hier dürfen wir nicht bleiben – was habe ich falsch gemacht, ich habe kein Parkverbots-Schild gesehen? Richtig, ich habe nichts falsch gemacht, aber trotzdem Parken ist hier nicht erlaubt – reicht es, wenn wir morgen früh im Hellen weiterfahren? Nein, es muss gleich sein. Sie halfen im Dunkeln auf der schmalen Straße zu wenden und unlustig ging es wieder zurück, raus aus dem Gebirge und unten zwischen den Lkws eingeparkt – Nachtruhe!Der Ruf des Muhetins mit seinem Gesang aus den Druckkammer-Lautsprechern der Minarette hat uns geweckt. Moscheen und Minarette und Muhezine sind ja in der Türkei an allen Ecken und Enden …Kleine Geschäfte gleich gegenüber unseres Standplatzes, also erst mal einkaufen. Wir kommen ins Gespräch mit den Ladenleuten. Da könnte ich doch gleich mal fragen … unser Trinkwasservorrat ging zur Neige. Ja, Trinkwasser können wir bekommen und schon bemühten sich 3 türkische Männer uns einen langen Wasserschlauch zu besorgen und an ihren Hahn anzuschließen. Fast 300 Liter dauern eine Weile, derweil eine kleine Unterhaltung mit Übersetzungsprogramm vom Handy. Neugierig ließen sie sich das Innere des Wohncontainers zeigen. Schließlich verabschiedeten wir uns alle fröhlich und wir hatten gleich am frühen Morgen eine gute Stimmung. mit Dieter die Helfer und Natascha
Batumi
Schon aus Schulzeiten war mir bekannt: Es gibt am Schwarzen Meer in der Sowjetunion 3 berühmte Kurorte: Sotschi, Suchumi und Batumi. Keine Ahnung, wie man sich diese Kurorte vorstellen konnte.Jetzt ist es anders: Alle 3 Kurorte habe ich selbst kennengelernt und auch in allen 3 Kurorten schon im Schwarzen Meer gebadet. Nur: Da es die Sowjetunion nicht mehr gibt, musste ich dazu in 3 verschiedene Länder fahren: Russland, Abchasien und Georgien.Batumi ist die zweitgrößte Stadt Georgiens (ca.180.000 Einwohnern) mit dem größten Hafen der hauptsächlich im Zusammenhang mit Erdöl und deren Produkten verwendet wird. Es ist weiterhin ein sehr beliebter Kurort.Wie immer in Großstädten ist es äußerst schwierig einen Parkplätze für Lucie zu finden, wir fahren 2 x im Kreis aber wir finden keinen und stellen uns halb illegal auf einen Bürgersteig (Wir sind nicht die Einzigen!). Die Euro-Straße führt mitten durch das Zentrum, entsprechend ist der Verkehr und die türkische Grenze ist nur 18 km entfernt. Batumi Foto: Oley24 Kathedrale der Jungfrau Maria Foto: Andrzej Wójtowicz Hafen Foto: Claire à Taiwan aus dem Fahrerhaus 1 Aus dem Fahrerhaus 2 Aus dem Fahrerhaus 3 Aus dem Fahrerhaus 4 Wir haben ein Treffen mit Artjom und Katya, die hier den 2. Teil ihres Urlaubs verbringen. Tatsächlich finden sie uns unweit der Strandpromenade auf besagtem Bürgersteig. Wir freuen uns alle, die kleine Rita kennt mich noch und nun lernen wir auch die größere Tochter Lisa kennen. Wir schlendern am Strand entlang und es wird ein schöner Abend. Wir gehen gemeinsam Abendessen in eine Gaststätte und es gibt wieder viel zu erzählen. Irgendwann sind wir wieder auf der Strandpromenade, die ist fast übervoll von Spaziergängern und überall wuseln die Kinder. Lisa kommt am Eiskiosk nicht vorbei, sie hat Appetit. Wie soll man an einem Eisstand ahnen, dass sich dahinter ein Eiskünstler verbirgt (siehe Video)? Da wird das Eisessen danach zum besonderen Erlebnis, weil alle noch lachen und noch lange Schmunzeln. Schließlich verabschieden wir uns mit dem Versprechen uns in 2 Monaten wieder zu sehen, wenn wir aus Griechenland über die Türkei noch einmal nach Tiflis kommen. Und so geschah es dann auch. gemeinsames Abendesssen wir schlendern durch den Park 2 Monate später wir treffen uns noch einmalin Tiflis https://www.youtube.com/watch?v=XHOmBV4js_Ehttps://www.youtube.com/watch?v=XHOmBV4js_E
Am schwarzen Meer
an der Düne Begegnung der 2. Art Begegnung Die Reise durch Georgien führt uns lange Strecken am Schwarzen Meer entlang. Wir suchen auch die Möglichkeit direkt am Strand zu übernachten und bekommen oft von Einheimischen Hinweise wo das am besten möglich ist. von der Düne ins Wasser keine Kunst bei 30 Grad im Schatten beim Zeichnen und Malen das Kunstobjekt ein altes Paar Das ist dann quasi wie Urlaub an der Ostsee. Dort kommen wir auch immer wieder mit Einheimischen ins Gespräch über unsere Reise für die Völkerfreundschaft und das wird im Allgemeinen sehr freundlich aufgenommen. Natascha nutzt die Zeit um am Strand zum Zeichnen und zum Malen und frönt auch ihrem besonderen Hobby – Sonnenauf- und Sonnenuntergänge fotografieren. Wie der Zufall es so will gesellt sich ein Hochzeitspaar dazu. einn eues Paar Hochzeit am Meer macht offensichtlich Spaß
Die Festung Nariqala und ein spontanes Konzert
Foto: David Holt Foto: David Holt Foto: David Holt Das Gebirge ist auch in der Talebene von Tiflis nicht weit und so trohnt am Rande der Stadt angeblich schon seit Ende des 3.Jahrhunderts eine Festung „über“ der Stadt.Um es den Touristen leichter zu machen und natürlich auch um von ihnen etwas Geld zu bekommen, führt aus einem Park der Stadt eine Seilbahn hinauf.Erwartungsgemäß hat man einen guten Blick über die Stadt, man trifft auf die Statue „Mutter Georgiens“ und auch auf den üblichen Touristenrummel.Enttäuschender Weise war der Zugang zur eigentlichen Burg versperrt sodass wir eine Weile ratlos waren. Na, dann erkunden wir eben ein bisschen das Touristengelände. Statue Mutter Georgiens die tiefe Schlucht Eine deutsche Familie An einem etwas weitläufigen Platz hat sich neben dem Volk auf eienr Bank auch ein Straßenmusiker platziert und spielte ziemlich gut instrumental auf seiner Gitarre.Mir kam die Idee und ich habe mich getraut, ihn anzusprechen, ob ich auch einmal auf seiner Gitarre spielen darf.Er war sofort einverstanden, reichte mir seine Gitarre und richtete sein Mikrofon.Naja, Kunst war es nicht, aber emotional interpretiert und die Leute haben geklatscht, der Straßenkünstler auch mit fröhlicher Miene.Danach sprach mich auch noch eine Familie aus dem Westen Deutschlands an und fragte nach dem Künstler, den ich interpretiere und ich erzählte ihnen, dass es von Gerhard Gundermann noch viele Lieder auf YouTube gibt. https://www.youtube.com/watch?v=_yjsfF1irOE
Bummel durch Tiflis
Dazu ist nicht viel zu sagen, denn die Fotos aus der Stadt sprechen für sich. Das Parlament