Der Tipp war von Lucas, 40 km in Richtung Mongolei befindet sich ein Buddistisches Kloster und auf diesem Gelände auch die Gebäude der Buddistischen Universität. Eine ziemlich unerwartete Begegnung. Universitätsgebäude burjatische Kleidung Buddistische Standorte in der Gegend Ulan-Ude
Ulan-Ude das ostsibirische Drehkreuz
Auf dem Weg zum nördlichen Baikal kommt man zwangsläufige in Ulan-Ude vorbei und auf unserem Weg durch Ostsibirien werden wir wohl noch drei Mal hier vorbei kommen. Dort trafen wir uns mit Lucas auf dem Gelände, wo er auch seine Touristik-Firma betreibt: „Pajechali-Reisen“. wir lernen uns kennen das selbstgebaute Wohnhaus Kamas 6×6 Er machte uns mit der Gegend und seinen Freunden bekannt. Lucas stammt aus der Schweiz und hat sich nun hier niedergelassen, auf dem Grundstück die Häuser erbaut und von hier fährt er Reisegruppen auf Wunsch (natürlich gegen Bezahlung) rund um den Baikalsee. Abendstille Gepäck einer Reisegruppe mein neuer Freund der Kamas in Ruhestellung Olga, Olga … beim Abschied Noch ein Paar Fotos von seiner letzten Reise um den Baikal.
Stadtfest Baikalsk
Der Zufall wollte es, dass an unserem Hochzeitstag auch die Stadt Baikals einen Geburtstag feierte in Form eines Stadtfestes. Bemerkenswert war ein Gesangs- und Tanzensemble aus Ulan Ude, das konnte sich wirklich hören und sehen lassen. Am Abend schließlich eine Band aus Irkutzk namens „Pepper“ mit einer Frau am Schlagzeug. Es war aber nicht zu überhören, dass dabei auch viel Midi im Spiel war.
Unser 1. Hochzeitstag
Wir hatten beschlossen, die Kleidung noch einmal an zu ziehen, die wir zur Hochzeit trugen und für Fotos den Baikalsee als Hintergrund zu nutzen. Wir nutzten unser Jubiläum auch für eine Fahrt mit einer kleinen Motorjacht quer über den See. Margarita aus Moskau hatte uns mit ihrem Sohn einen kleinen Videoclip zusammen geschnitten. Wladimir Korezki aus Wolgograd überraschte uns mit 2 für uns und unsere Reise geschriebenen Liedern. – Danke allen Gratulanten. https://korfest.su/wp-content/uploads/2023/07/Audio-WhatsApp-2023-07-15-v-11.37.31.mp3 https://korfest.su/wp-content/uploads/2025/03/Audio-WhatsApp-2025-02-27-v-19.45.39_ddaa9eaa.mp3 https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/06/Videoclip-zum-Hochzeitstag.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/06/Bootsfahrt-auf-dem-Baikal.mp4
es gibt zu reparieren
Sascha hatte uns hier am Baikalufer kennen gelernt und uns immer wieder mal besucht. Als ich erwähnte, dass ich morgen ein paar Reparaturen am Auto machen würde, bat er mir seine Hilfe an. Und wirklich am nächsten Tag brachte er gleich 2 Freunde mit. Die Druckluftanlage des Lkw war unter der Motorhaube undicht, man hörte es zischen, wenn man den Motor abstellte. Es erwies sich als schwieriger, als ich es mir gedacht hatte, es war viel zu demontieren und natürlich ausgerechnet an einer Stelle, wo man kaum ran kam. Das Ventil für die Umschaltung vom Staßengang zum Geländegang erwies sich als undicht. Eigentlich hätte man es austauschen müssen, aber wir hatten natürlich kein Ersatzteil da. Mit ein bisschen Trickserei und Kompromissen hoffe ich problemlos weiter fahren zu können, das wird sich aber erst noch heraus stellen. Auch eine Scheinwerfer-Lampe musste ausgewechselt werden, naja, da habe ich mich ziemlich dumm angestellt …
Alles an einem Faden
durch Sibirien hypergesundes Mineralwasser aus dem Berg kleine Kirche unterwegs die Transsib mit hoher Zugfolge Relikt des Reitervolkes wir waren natürlich nie allein wir waren natürlich nie allein Rast zum Übernachten Natascha am Ohr des Baikla Alexeij und Irina vom Stillen Ozean und wurden immer wieder angesprochen (Alexander und Wowa Irina, Wladimir, Nastja und Shenja Was sich unterwegs immer so ergibt:Petra und Matthias waren schon am nördlichen Baikalsee gewesen, dort wo wir noch hin wollten. Lucas, den schweizer Touristenführer kannte ich schon durch eine Korrenspondenz, sie waren auch schon bei ihm in Ulan-Ude gewesen. Bei Lucas trafen wir Olga, sie war vom nördlichen Baikal auf Besuch und lud uns ein nach Ust-Bargusin zum Festtag der Ewenken. Dort lernten wir Natalja kennen, die ein Volkskunde-Museum betreibt. Bei ihr wiederum trafen wir Dimitri, auch ein Reiseführer, mit einer Gruppe Touristen aus Taiwan. Da er auf der Baikalinsel Olchon wohnt, lud er uns ein nach Olchon, das werden wir bei unserer Rückreise von Wladiwostock im Auge behalten. Schließlich kam noch Günter, ein /3-jähriger Berliner, der 20 km weiter am Bargusin heimisch geworden ist und uns schließlich auch einlud, seine Idylle im Dorf Adamova kennen zu lernen.
Sommersonnenwende mit Petra und Matthias
Wir sitzen am See und werden deutsch angesprochen. Woher und wohin? Petra und Matthias stellen sich vor:2 Weltentrotter aus Dresden, wohnen 50 km von meiner Wohnung zu hause in Deutschland entfernt. Seit 2015 quasi ununterbrochen auf Achse in unzähligen Ländern dieser Erde. Zuerst die meisten Jahre mit dem Fahrrad, seit ca. 5 Jahren mit einem selbstausgebauten Ford Transit. 04:40 Uhr 22:04 Uhr der längste Tag hat begonnen wir und der See Na, das gab ein ziemlich großes Hallo. Viele Stunden Gesprächsstoff. Damit war der zweite Teil des Tages und der Abend und schließlich auch noch die Zeit des Frühstücks ausgefüllt. Sie waren schon in dem Teil des Baikalsees wo wir noch hin wollen und nun gibt es neue Karten-Markierungen. Petra und Natascha im Café wir tauschen Standplätze aus 2 junge Kätzchen beobachten uns von oben PS.: Von ihren Fahrradreisen Reisen berichten sie auf: www.weltentrotter de, in den letzten Jahren aber über die über Instagram und Facebook als weltentrotter. abends bei uns zum Tee Baikal-Omul geräuchert beim Frühstück ein Blick ihre Wohnung Abschied 21:34 Uhr der längste Tag ist zu Ende
Baikalsk
140 km hinter Irkutzk liegt die kleine Stadt Baikalsk, sie sollte unsere erste Station am Baikalsee sein. Unerwarteter Weise mussten wir dazu durchs Gebirge fahren, was uns auf 1000m Höhe brachte. Der See selbst hat eine Wasserspieglhöhe von ca 570 m über Null.Aber schon 60 km eher trafen wir auf den Baikalsee, den wir in südlicher Richtung umfuhren.Ein Augenblick auf den wir uns schon lange gefreut hatten. rechts ein Blick in die Länge des Sees 4:35 Uhr gleich geht die Sonne auf neben uns blüht es Die Skulptur der Erdbeere Nach kurzem Suchen fanden wir auch einen Standplatz direkt am Strand des Sees und beschlossen erst einmal 1 Woche hier zu bleiben und uns von der Reise etwas auszuruhen … Die Sonne geht gegen 22 Uhr unter die Wolken wie große Vögel und schon ist sie verschwunden und schon blinzelt sie wieder Derzeitig sind die Tagestemperaturen hier um die 20 Grad, bei leicht auflandigem Wind ist es trotzdem etwas kühl. Der Baikal hat wohl aktuell eine Oberflächen-Wassertemperatur von 10 Grad und heute Nacht musste ich das Auto beheizen (Nachttemperatur 10 Grad). Die symbolischen Erdbeeren sind lustig aber die Bedeutung kann ich mir nur denken. Natascha hat Frühstück gemacht und hinter uns im Wald eine Tiger-Lilie gepflückt Frühstück am Ufer Selbst Abfallbehälter wie Erdbeeren
Irkutzk
Irkutzk, etwa 1,2 Millionen Einwohner, wird auch als die Perle Sibiriens bezeichnet (Wie auch der Baikalsee). Die Angara (richtig die untere Angara) entspringt in einem großen Delta dem Baikalsee, die dann kurz vor Irkutzk angestaut wird und ein knappes Gigawatt Strom liefert. Und wirklich gibt es so viele prächtige Sehenswürdigkeiten, das man kaum hinterher kommt auch nur einen Teil davon zu besuchen, geschweige denn alles zu erfassen. Wir haben uns 3 Tage Zeit genommen. der neue Haupteingang der alte Bahnhofsteil was da so aiies fährt der Bahnsteig nach Wladiwostock Unser Standplatz an der Angara die Sibir parallel zur Transsib Blick über den Stausee Richtung Wasserkraftwerk die Angara am Abend an der Angara Frühstück am Standplatz Irkutzk hat beschlossen den historischen Charakter zu betonen und viele alte Häuser restauriert. Zwischenstopp mit Stärkung Auf was man in der Stadt so trifft die Lehrerin mit ihren Schulkindern einer der vielen Parks Witali Borisowitsch das Warzeichen von Irkutzk die katholische Kirche russisch orthodoxe Kapelle Auch ein Wahrzeichen der Stadt: Die „Ksaner Kirche der Mutter“ Nahe der Staumauer der Angara ein Baikal-Eisbrecher aus dem Jahr 1909, natürlich als Museum restauriert.
Krasnojarsk
Der Weg führte uns kurz vor der Stadt erst einmal über den Jenesei – mächtig gewaltig!In unmittelbarer Nähe der Brücke ist das Wasserkraftwerk von Krasnojarsk – mächtig gewaltig (technische Angaben Wiki), wir machten dazu einen Abstecher auf die Aussichtsplattform. Fahrt über die Staumauer der Staudamm auf der Aussichtsplatform Dort trafen wir auch Sascha, der uns ansprach. Er schlug uns vor, mit ihm zur Rückseite der Staumauer zu fahren, wo er wohnte, mit Blick auf den 400 km langen Stausee. Gesagt, getan, nach 20 km waren wir in einer früheren Holzhütten-Siedlung der Bauarbeiter des Kraftwerkes. Sascha führte uns durch die Natur und zeigte uns schöne Ausblicke. Am Abend saßen wir zusammen und er erzählte aus seinem bewegten Leben (u.a. 4 Jahre in Vietnam gelebt und diese Zeit sehr gelobt). Wir verabredeten uns zum Frühstück am nächsten morgen. Ich versuchte dann noch meine Scheinwerfer-Leuchte auszuwechseln, aber die Scheinwerferleuchten waren eingerostet – ein Mißerfolg. der Stausee mit Sascha Frühstück mit Sascha In Krasnojarsk holte ich erst mal ein Versäumnis nach, was ich in den letzten 3 Städten vergessen hatte. Da wir quasi auf der Route der Transsibirischen Eisenbahn entlang fuhren wollte ich in den Städten auch einmal den Bahnhof besuchen, weil ich eine spätere Reise mit der Transsib nicht ausschloß. Also 1. Station in Krasnojahrs der Hauptbahnhof. Sehr schön, groß, aber Pech, der Bahnhofsvorplatz wurde gerade hinter großen Umzäunungen umgepflügt – die neue Metro wird gebaut.Im Zentrum das obligatorische Lenindenkmal, ein paar historische Gebäude und dann blieben wir im Zentralpark hängen und nahmen einfach mal 3 Stunden Ruhe auf den Parkbänken. der Bahnhof und von der anderen Seite am Leninplatz