Unsere Herbergs-Mutter in Jushno Sachalinsk meinte, wir müssen unbedingt noch in die Berge und beschrieb uns den Weg in die „Bergluft“. Es stellte sich heraus, es war die Talstation einer mehrstufigen Seilbahn in die Berge.Auf dem Weg dorthin, gar nicht weit entfernt, eine majestätische russisch-orthodoxe Kirche. Diese Gelegenheit musste man nutzen und wir machten einen göttlichen Abstecher. Die Seilbahn brachte uns in zwei Stufen bis auf 1094 m und der Berg hieß „Bolschewik“. Wir machten eine Wanderung vorbei an einer üppigen Vegetation und einer Ebene mit vielen aufgeschichteten „Steinmänneln“. Bevor wir die Abfahrt erreicht hatten, brach über uns ein Gewitter herein,aber wir schafften es noch pitschnass bis in die Berggaststätte. Und was sahen wir durch die großen Scheiben?Die Seilbahn hatte ihren Betrieb eingestellt! Rings um uns die anderen Gäste waren wie wir in der gleichen Lage, aber es war eher eine fröhliche Atmosphäre und um uns … Sommergewitter …
Ещё один круг по парку
Es gab auch eine historische Eisenbahnlinie noch aus japanischer Zeit mit japanischer Spurweite durch den Park. Später wurde sie zur Pioniereisenbahn mit Kindern und Jugendlichen als Bahnangestellten, sie ist jetzt schon 60 Jahre alt und hat auch immer mal einen neuen Wagenpark und neue Lokomotiven bekommen. Da sie eine Große Runde auch ein Stück außerhalb des Parkes macht, haben wir es uns nicht nehmen lassen … Die Bahn schillert durch den Park Bahnhofspersonal Gedenkstele wo wir sind ist vorn! Na, wo bbleibt sie denn? Sie kontrollieren Natascha am Zuge die letzten Gäste jetzt bin ich im Zuge Nach der Fahrt vertrieb uns ein Regenschauer unter einen Pavillon.Der Zufall wollte es, dass ein Fernsehteam des 1. russischen Fernsehens eine Reportage drehte und sie auch bei uns Halt machten. ich, vor der Kamera erst ein bisschen stockend dann sogar ein Lied auf den Lippen zum Schluss mussten wir lachen
В парке Гагарина
lustige Einladung Ein Park für die Familie Es hat sich gelohnt. Ein sehr angenehmes Flair eines ausgesprochen großen Waldparkes mit Fließgewässern, Gondelteichen und , und , und. Juri am Parkeigang und hier bin ich endlich auf den Mars gekommen Der Parksee am Pionierbahnhof Auf dem Riesenrad haben wir und erst einmal einen Überblick Über Sachalin verschafft ein Blick über Sachalin das musste auch sein von oben Der Zufall wollte es, dass auch noch ein Fernsehteam des russischen 1. Fernsehens eine Reportage drehte und sie auch bei uns Halt machten.
Сахалин
Mit dem Auto nach Sachalin überstieg unsere finanziellen Möglichkeiten, so suchte wir in Vanino einen Standplatz für Lucie, organisierten Fahrkarten für die Fähre, die ca. 1x in der Woche fährt und dazu 20 Stunden auf See.Bis zur Abfahrt 3 Tage, noch ein paar Reparaturen an Auto und „Haus“ und die Besichtigung das BAM-Bahnhofes, der sogar ein Museum über den Bau der BAM in sich hatte.Schließlich wartete eine beachtliche Reisegruppe auf den Bus in den Hafen zur Fähre. Am Hafen die Prozedur einer Auslandsreise wie am Flughafen.Nach gefühlten 3 Stunden durften wir auf die Fähre klettern – eine Lange Treppe außen am Schiffsrumpf – dort wieder Kontrollen, ob auch alle da sind und schließlich Verpflegungsbeutel, Bettwäsche und Einweisung ins Mehrbett-Zimmer (8 Betten- Kajüte). Auf der Etage gab es auch ein Essen-Saal, wir lernten mehrere Mitreisende näher kennen, die wir dann auf Sachalin auch immer mal wieder trafen.Die Kajüten-Betten waren sehr gewöhnungsbedürftig, aber für eine Nacht ging das schon.Wir fuhren über Nacht und der Morgen begrüßte uns mit Sonnenschein und dem Anblick von Sachalin in der Ferne.Ankunft in Sachalin, genauer: im Hafen von Cholmsk – gleiche Flughafen-Prozedur aber sehr freundliche Beamte. Wir hatten uns schon entschieden als erstes mit dem Bus in die „Hauptstadt“ von Sachalin, nach Juschnui Sachalinsk zu fahren, ca. 100 km entfernt.Abends 22 Uhr kamen wir schließlich dort an und Natascha gelang es so spät noch eine keine Privatpension für uns aufzutreiben in der wir dann in der Zeit auf Sachalin übernachteten.
Паром в Холмск
Mit dem Auto nach Sachalin überstieg unsere finanziellen Möglichkeiten, so suchten wir in Wanino einen Standplatz für Lucie, organisierten Fahrkarten für die Fähre, die ca. 1x in der Woche fährt und dazu 20 Stunden auf See.Schließlich wartete eine beachtliche Reisegruppe auf den Bus in den Hafen zur Fähre. Am Hafen die Prozedur einer Auslandsreise wie am Flughafen.Nach gefühlten 3 Stunden durften wir auf die Führe klettern – eine Lange Treppe außen am Schiffsrumpf – dort wieder Kontrollen, ob auch alle da sind und schließlich Verpflegungsbeutel, Bettwäsche und Einweisung ins Mehrbett-Zimmer (8 Betten- Kajüte). Auf der Etage gab es auch einen Essen-Saal, wir lernten mehrere Mitreisende näher kennen, die wir dann auf Sachalin auch immer mal wieder trafen.Die Kajüten-Betten waren sehr gewöhnungsbedürftig, aber für eine Nacht ging das schon. Wir fuhren über Nacht und der Morgen begrüßte uns mit Sonnenschein und dem Anblick von Sachalin in der Ferne.Ankunft in Sachalin, genauer: im Hafen von Cholmsk – gleiche Flughafen-Prozedur aber sehr freundliche Beamte. Wir hatten uns schon entschieden als erstes mit dem Bus in die „Hauptstadt“ von Sachalin, nach Juschnui Sachalinsk zu fahren, ca. 100 km entfernt. Sachalin Cholmsk in Sicht Der Cholmsker Hafen Abends 22 Uhr kamen wir schließlich dort an und Natascha gelang es, so spät noch, eine keine Privatpension für uns aufzutreiben in der wir dann in der Zeit auf Sachalin übernachteten.
Порт Ванино – ворота на Сахалин
Am Baikalsee nach einer Übernachtung unterwegs am Ufer trafen wir auf eine Familie, die uns erzählte, dass sie jetzt ihren Jahresurlaub am Baikalsee machen wollen. Sie erzählten, sie kämen vom Ufer des Stillen Ozeans – aus Port Wanino.Irgendwie hallte dieses Erlebnis noch lange in mir nach und ich suchte auf der Karte nach „Port Wanino“. Schließlich entdeckte ich die kleine Stadt am Meer mit ihrem Hafen und ihrem Bahnhof der „Baikal/Amur-Magistrale“ (BAM). Das Besondere, was ich entdeckte: Direkt aus dem Hafen führt eine Fährlinie auf die Insel Sachalin.Das lies mich dann nicht mehr los und schließlich beschlossen wir auszuprobieren, ob wir irgendwie mit der Fähre nach Sachalin kommen könnten.Der Routenplaner besagte, dass es bis nach Wanino 1227,8 km waren und es wieder über Chabarowsk führte. Die Straße sollte befahrbar sein, was sich aber später auf der Rückfahrt als sehr relativ herausstellte – eben der ferne Osten. Vor Allem erkundeten wir, ob und wie und wann wir nach Sachalin kommen könnten. der Hafen der BAM-Bahnhof die Bahnhofshalle Es stellte sich heraus, dass die Karten für die Sachalin-Fähre nicht am Hafen sondern auf dem Bahnhof der Baikal-Amur-Magistrale (Ein Endpunkt) an einem gesonderten Schalter verkauft wurden. Da die Karten für heute schon verkauft waren, bekamen wir die Telefonnummer, wir sollten immer wieder anrufen, weil die Entscheidung, ob die Fähre fährt täglich neu und abhängig von Wind und Wellengang getroffen wird. Und so machten wirs nach 3 Tagen stellten wir uns rechtzeitig im Bahnhof an und ergatterten die begehrten Fährkarten im untersten Preisniveau. Baikal-Amur-Magistrale Ausstellung der Bahnhofshalle Die BAM war eins der größten Eisenbahnprojekte der Sowjetunion und ähnlich kompliziert wie die Transsibirische Eisenhahn der vor-sowjetischen Zeit. Die 3119 Kilometer wurden von 1974 bis 1989 gebaut und waren das Prestige-Objekt der sowjetischen Jugendorganisation – Komsomol. Sibirische Eisenbahnen Tom Patterson
вместе в Тернее
Zusammen mit Christina und ihrer Freundin hatten wir einen schönen Abend in unserem Auto. Viele Gespräche, Natascha hatte etwas zum Essen vorbereitet, ich habe schließlich die Gitarre ausgepackt und immer wieder mal ein paar Lieder eingestreut, das fand einen gr0ßen Anklang. Da die Tür von unserem Wohnhaus offen stand klopfte es bald an und die Nachbarin fragte schüchtern an, ob sie mit zuhören dürfe, natürlich durfte sie. Immer wieder Gelächter und ab und an Beifall für meine Lieder – ein herrlicher Sommerabend. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/08/Hans-im-Glueck.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/08/Myi-schalaem-Tschstja-alle.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/08/So-wird-es-Tag-1.mp4 Am nächsten Tag kam die Nachbarin noch einmal zu uns und bedankte sich überschwänglich. Sie lud uns ein mit ihrer Familie an ihren Lieblingsort am Meer zu fahren. Campingtische und -stühle standen zur Verfügung und wir genossen die herrliche Natur, an dieser Stelle floss noch ein Fluss ins Meer. Nicht lange und Bekannte von ihnen kamen auch noch dazu und ich hatte wieder einmal Gelegenheit meine Freundschaftsaufkleber zu verteilen und gemeinsam mit Natascha von unserer Freundschaftsreise zu erzählen.
Залив в природном парке
Schautafel Weg zum Meer Steintreppe 16 km von Ternej entfernt ist ein Naturpark mit Schlagbaum, Pförtnerhaus und Eintrittsobulus. Dann, auf halbem Weg zur Küste ein Parkplatz, 3 kleine Wege darf man betreten, einer führt zur „Bucht Udobno“, so ähnlich wie „Wohlfühlbucht“. menschenleere Strände 2 fröhliche Frauen Treibholzbank Zuerst menschenleer, von grünen Bergen und dem Pazifik umsäumt, kamen später noch ein paar Sonnen- und Meeres-hungrige Familien dazu. Die wohl auch im Park lebenden Tiger und Bären bekamen wir nicht zu sehen, es gab aber Anweisungen, wie man sich bei etwaigen Begegnungen zu verhalten hat, um nicht zu Schaden zu kommen. irgendwo da hinten ist Japan Christin baut Steinmänneln fertig Sehr interessant: Auf dem Weg zum Meer, unweit vom Parkplatz, eine kleine, sehr schöne Ansiedlung von Holzhäusern. Wie man lesen konnte sind das saisonale Wohnstätten für Studenten der Forstwirtschaft und der Biologie neben einem kleinen Verwaltungszentrum des Naturparks. Studentenwaldlager 1 Studentenwaldlager 2 Studentenwaldlager 3 Studentenwaldlager 4
Терней
Schon vor einem halben Jahr wußten wir, dass in der Nähe von Wladiwostock (700 km also nahe) Christina wohnt. Christina ist die Tochter von Nataschas jüngerer Schwester Oksana (Nowosibirsk). Christina arbeitet hier als Verkäuferin und hatte uns damals schon eingeladen, sie zu besuchen. Hauptmagistrale vor Ternej Ortseingang Ternej, eine kleine Stadt mit 3000 Einwohnern am Pazifik liegt am Fluss Sieriebrianka, 200 km von der AH-30 entfernt. Broschüren Christina begrüßt uns Nachbar-Familie Gemeinsam mit ihrer Freundin Katja haben wir dann auch das regionale Heimatmuseum besucht. Für die kleine Stadt erstaunlich mit der neuesten digitalen Museumstechnik und einem kleinen Kinosaal ausgestattet. Naturkundemuseum Museum 1 Museum 2 Das Museum beschäftigt sich vor allen mit den Tieren der Region (Schwerpunkt Amurtiger, sibirischer Bär und Greifvögel). Museum 3 Museum 4 Museum 5 Museum 6 Die Führung natürlich in russisch, manches habe ich auch verstanden. Im Außengelände des Museums ist ein botanischer Garten. Botanik Sibiriens Botanik ferner Osten Kunst im Botanischen Garten
Уссурийск
in der Ebene 20 km von der Hauptmagistrale neben unserem Parrkplatz Ganz in der Nähe der Hauptagistrale AH-30 liegt auch die große Stadt Ussurisk (300.000 Einwohner) au unserem Weg.Ich machte einen Abstecher in die Stadt in der irrtülichen Annahme, dass der große Fluss Ussuri durch die Stadt fließt. Diesen Fluss hatte ich noch nicht tangiert und war neugierig auf seine Größe. In Sibirien sind fast alle Städte und Dörfer irgendwie nach dem Namen der Flüsse benannt, die die Ortschaften durchqueren. Hier war es aber anders, der Stadtname ging auf die Nikita Chrustchow-Zeit zurück und bezog sich auf den ganzen Rajon. Durch Ussurisk fließt die Razdolnaria, der Ussiri ist 150 km entfernt, so kann man sich irren. Wir überquerten den Ussuri dann aber später noch bei unserer Weiterfahrt. Besonders auffällig und majestätisch natürlich auch der Hauptbahnhof (Transsib) mit seinen vielen Gleisen. Skulpturen 1 Skulpturen 2 Skulpturen 3 Skulpturen 4 Ussurisk stellte sich für uns als gemütliche Stadt mit einem alten (denkmalgeschützten) und einem neuen Zentrum heraus. Wie in allen russischen Städten, die wir besuchten, sind überall, aber besonders auch in Parks, Skulpturen zu bewundern, die oftmals Szenen aus dem Leben aufgreifen. Hier nun eine kleine Auswahl.