Der Aufstieg zum Hügel schon sehr monumental hinter uns die Talebene mit Tiflis Das Denkmal mit dem Namen „Die Chronik Georgiens“ wurde von dem international bekannten Künstler Zurab Tsereteli ab 1985 gefertigt. Es ist aber durch politische Wirren und Geldmangel bis heute nicht vollständig fertiggestellt, wobei wohl an der Fertigstellung immer noch sporadisch gearbeitet wird.Es versucht auf künstlerische Art die geschichtlich Entwicklung Georgiens seit der Altsteinzeit darzustellen. Die Anfänge des Pflanzenanbaus (Wein), des Handwerks (Töpferei), der Religion sind Themen neben den Abbildungen großer georgischer Königinnen, Könige und Helden (nach Wikipedia). die kleinen Menschen davor mächtig, gewaltig imPoSandt Der Hügel am nördlichen Ufer des Stausees „Tiflisser Meer“ ist nicht zu übersehen, ich bin oft daran vorbei gefahren. So musste auch der Tag kommen, an dem wir auf den Hügel stiegen und das Monument bestaunten, insbesondere die archaischen Säulen bis 35 m Höhe aus Bronze und Stein. Es ist sehr beeindruckend! Einzelheiten überlebensgroße Figuren Figurengruppe Foto: А. Мухранов 2016 Einzelheiten Foto: А. Мухранов 2016 Einzelheiten Foto: А. Мухранов 2016 Einzelheiten Foto: А. Мухранов 2016
Артём и Катя
Schon am 3.Tag den ich am Tifliser Meer verbrachte, kamen Katya und Artjom mit ihrer kleinen Rita vorbei. Da sie sehr interessiert guckten, sprach ich sie an. Wir saßen ziemlich lange zusammen und erzählten. Eigentlich stammen sie aus Russland. Katya und Artjom sind IT-Spezialisten. Genauer gesagt, Artjom ist Systemanalytiker und Katya ist Software-Testerin.Sie hatten sich bei der Arbeit kennen gelernt – „wir haben zusammen gearbeitet“. Damals lebte Artjom in Moskau und Katya in Nischni Nowgorod. Dann begannen sie sich immer wieder mal zu verabreden und schließlich zogen sie zusammen. Einige Zeit nach Kriegsbeginn zogen sie nach Tiflis.Dort haben sie sich eine Arbeit gesucht. Die Kinder wachsen nun hier auf und Tiflis ist ja schließlich auch Landschaftlich schön gelegen, das Schwarze Meer ist nicht weit …Schließlich sang ich ihnen zur Gitarre noch ein paar Lieder vor, sie luden mich zu sich nach hause ein und wir verabschiedeten uns. nach der Arbeit wird das Abendessen vorbereitet ich bekomme erst mal eine Tasse Kaffee auf ihrem Balkon it Blick auf den Mtkovari Der Besuch bei ihnen zu hause war sehr schön. Wir unterhielten uns viel, es gab ein schönes Abendessen und die kleine Rita freute sich über meine Freundschafts-Aufkleber. Nebenbei ratterte ihre Waschmaschine mit meiner Schmutzwäsche. Ich erfuhr dass sie demnächst in den Urlaub fahren wollten u.a. mit Ziel Batumi. Batumi hatte ich mir für meine Weiterreise auch schon längst vorgenommen. Vielleicht können wir uns dann dort auch noch einmal treffen … zu hause bei Artjom und Katya natürlich hab auch ich etwas abbekommen die Wäsche aus ihrer Wascchmaschine
В мастерской
Mit Hilfe des Internets eine Lkw-Werkstatt in der Nähe gefunden. Auf dem Werkstatthhof allgemeine Aufmerksamkeit: – Was kommt denn da? Ich wurde in eine Parkposition eingewiesen und der Werkstattleiter fragte mich was Sache ist und woher und wohin. Ein kleiner Plastikbehälter zum Füllen mit Wabcothyl (Frostschutz und Schmierung der Druckluftanlage) war schon seit längerer Zeit in mehrere Teile zersprungen, vielleicht haben sie so etwas als Ersatzteil oder von einem stillgelegten Fahrzeug?Auf meiner gesamten Fahrt die 4. Werkstatt, die ich aufgesucht habe. Nix mit Ersatzteil, Reparatur Methode Russisch: Da reicht ein Lötkolben und ein Stück alte Plaste! Alle freundlich und interessiert, wohin ich weiterfahren will und warum und sich den Wohnraum auch einmal angucken … der Reparaturfall wird diskutiert die Technologie der Reparatur ist entschieden Aleksej bei der Arbeit Kosten: Wer für die Völkerfreundschaft fährt bekommt es als Geschenk!Das Wabcothyl, was ich natürlich nicht dabei hatte noch obendraufIch hab mich nicht lumpen lassen – sie bekamen 8 Aufkleber dafür und wir haben uns gegenseitig bedankt… Von hier aus noch einmal Danke!
Тбилисское море
ein schöner Standplatz das Tifliser Meer ist eigentlich ein Binnensee gegenüber die Stadt Die Fahrt quer über den Kaukasus (Passhöhe 2500 m) war durch die unendlich vielen Haarnadelkurven und und An- und Abstiege nicht gerade entspannend. Tiflis (Tiblissi) die Hauptstadt mit ca. 1,2 Millionen Einwohnern liegt auf ca. 1000 m Höhe.Nach ein bisschen Suchen auf Google Maps fand ich das Tiflise Meer am Rande der Stadt und suchte mir dort einen Standplatz aus, sehr idyllisch. Dort hatte ich auch die ersten Kontakte zu Einheimischen und merkte erleichtert, worauf ich auch gehofft hatte, dass sie im Allgemeinen russisch verstanden (noch dazu mein mangelhaftes). Ich machte ein paar Erkundungsfahrten in die Stadt und holte am 10. August Natascha von Flugplatz ab.Danach erkundeten wir gemeinsam die große Stadt. am 10. August dann wieder mit Natascha der Abend im Licht der Stadt mein Essplatz große Wäsche in Julias Waschmaschine
Новый план
Durch die Zeit in Sotschi, die Hochzeit und alles Drum und Dran war es inzwischen Mitte Juli geworden. Eigentlich sollte die Reise weitergehen in Richtung Baikalsee, aber dafür reichte die Zeit nicht mehr.Jedoch gemessen an dem Vorhaben die neue und alte Seidenstraße zu bereisen und dem Wunsch von Natascha fremde Länder kennen zu lernen, gab es ja auch noch andere Möglichkeiten. Die Seidenstraße führt ja auch weiter in den Orient. Wir beschlossen die Route Georgien, Türkei und Griechenland auszuwählen. Also beantragte Natascha ein Visum für Griechenland für 3 Monate. Durch die Sanktionen der EU gegen Russland musste Natascha nach Moskau fliegen um das Visum zu beantragen, bekam aber das Visum leider nur für 14 Tage. Es dauerte auch lange bis das Visum per Kurier nach Sotschi geliefert wurde.Mein Visum für Russland lief um 4. August ab, so beschlossen wir bis an die georgische Grenze nach Wladikawkas zu fahren, dort noch ein paar Tage zu verweilen bis Natascha zurück nach Sotschi flog um das Visum entgegen zu nehmen. Ich musste also allein mit Lucie die Grenze nach Georgien überqueren und wir hatten vereinbart und dann in Tiflis am Flughafen wieder zu treffen. Übrigens: für Georgien braucht man mit einem deutschen Pass kein Visum und man kann sich in Georgien zur Zeit 1 Jahr lang ohne Visum aufhalten. Reiseroute Georgien georgische Schrift, hier im Vergleich Foto: Henri Bergius Reiseroute Wladikawkas – Griechenland
К большому водопаду
Schon mehrfach besprochen, wollte Ruslan uns zum großen Wasserfall begleiten. An einem regnerischen, trüben Tag machten wir uns auf den Weg in den Kaukasus. Eine absolute Offroad-Strecke, unsere Wohnung wurde durch und durch geschüttelt. am Gefälle 700 m der große Cejgalan 700m Als wir ankamen war es natürlich ein herrlicher Anblick, mitten im Kaukasus auf ca. 1500 m Höhe, auch wenn es in der Höhe ziemlich viel Nebel gab. Wir blieben noch einen Tag, ohne bis ganz nahe an den Wasserfall zu treten, es war alles ringsum total aufgeweicht und außerdem ungewohnt kalt. Ruslan mein Wegweiser Trotzdem ein herrliches Erlebnis, wir machten noch einmal eine große Runde und dann ging es zurück nach Wladikawkas.
Владикавказ
Bevor mein russisches Visum am 04.08.25 auslief, musste ich mich auf den Weg an die georgische Grenze machen. Der einzig mögliche Weg verläuft über Wladikawkas (400.000 Einwohner am Fluß Terek) und dann quer durch den Kaukasus über eine Passhöhe von 2500 m. Bis dahin waren noch ein paar Tage Zeit und Natascha und ich besuchten Bekannte in Wladikawkas. Ruslan und Irina waren wiederum Bekannte von Bekannten. Sie wussten schon, dass wir kommen werden, wir freuten uns über die Bekanntschaft, verbrachten einige Zeit miteinander und lernten auch die Stadt ein bisschen kennen. 2 Tage vor Ablauf meines Visums verabschiedete ich mich von Natascha. Sie musste zurück nach Adler, wartete dort auf den Kurier, der ihren Pass samt griechischem Visum aus Moskau brachte. Sie würde dann aus Adler nach Tifflis fliegen um mich wieder zu treffen, damit wir gemeinsam weiterfahren können.
Краснодар
Auf dem Weg nach Krasnodar, sehr bergig und Kurvenreich im Kaukasus. Die Bezirkshauptstadt von Adler ist Krasnodar am Kuban (1,3 Mio Einwohner). Dort bekommt man für den Bezirk alle möglichen staatlichen Dokumente, Apostillen etc. Wir hatten schon die nötigen Dokumente von mir vorbereitet (Übersetzung meiner deutschen Dokumente ins russische und notarielle Bestätigung) um nach unserer Hochzeit für mich eine befristete Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Begegnung mitten im Hypermarkt eine große Eisfläche bei 30 Grad Außentemperatur Das scheiterte aber an einer unerwarteten Tatsache:Wir hatten keinen gemeinsam eingetragenen Wohnsitz in der Region und das gilt ggf. als Scheinehe, so konnte ich den Antrag nicht abgeben, denn Natascha hatte ihren Wohnsitz in Nowosibirsk und ich im Autohaus ohne Postanschrift, so etwas ist dann offiziell nicht vermittelbar. eine Kirche , ganz in der Nähe In der Zeit im Juli war es in Krasnodar schon sehr heiß. Wir entdeckten Krasnodar und manchmal akklimatisierten wir uns in einem Riesengroßen Hypermarkt, gleich in unserer Nähe.
Наташа пишет картины в Сочи.
Поскольку Наташа обожает рисовать, она нашла группу художников в Сочи. Там она написала две прекрасные картины, а поскольку было лето, я проводила время в расположенном неподалеку парке Гагарина. После ее удачных картин мы всегда ходили в уютное кафе.
Малый бизнес
«День пионеров» (27 мая), традиция, восходящая к советским временам, отмечается здесь с ироническим юмором взрослыми членами абхазского культурного клуба (это напомнило мне, что я сам стал пионером в 1959 году). 107-я годовщина.