Natascha und ihre Schwester wollen mir eine Freude machen. Sie sind ja auch ein bisschen Stolz auf ihre Heimatstadt Nowosibirsk, sie ist die drittgrößte Stadt Russslands mit ca. 1,7 Millionen Einwohnern. So suchten sie im Veranstaltungskalender der Stadt und fragten mich, was mir an Veranstaltungen gefallen würde. Sie entdeckten, dass es in der Konzerthalle ein Konzert zu ABBA-Songs geben wird. Beide Frauen sind in einem Alter, wo ABBA zu ihrer Jugendmusik gehört.So fuhren wir am Freitag, den 13. Dezember ins Zentrum der Stadt ans rechte Ufer des Ob.Die Konzerthalle ist sehr nobel ausgestattet, quasi wie ein sehr großes Theater. Die Konzert-Werbung Die Konzerthalle Das neue Jahr wird angekündigt Der Zuschauerraum füllt sich Die meisten Plätze waren besetzt und auch im 2. Rang war die Akkustik ausgezeichnet. Die 9 Musiker auf der Bühne alle sehr professionell und offensichtlich Berufsmusiker. Zu Anfang störte mich ein wenig, dass alles so hyperprofessionell wirkte, es erinnerte mich an eine Industrieproduktion. Mit der Zeit wurde aber das Publikum auch emotionaler und steckte offensichtlich die Künstler auch etwas an, so dass sie für mich „lockerer“ wirkten. Keine Frage, die Stimmen der beiden Frontfrauen waren einfach perfekt, kraftvoll und dynamisch.Die Becken des Schlagzeuges waren meiner Meinung nach etwas zu leise, die Bassdrum etwas zu laut, aber das ist ein rein subjektiver Eindruck.Alles in Allem ein schönes Konzert. Vielen Dank an Oksana und Natascha! die neun Musiker die Instrumentalisten Eine Szene Der Dank ans Publikum Natascha im festlichen Outfit Nach dem Konzert
Россия - Россия - Марианна и Сергей
Natascha ist in Nowosibirsk geboren. Sie ist hier in die Schule gegangen und hat hier auch ihre Berufsausbildung bekommen. Sie wurde Konditorin und Köchin und hat dann hier in Nowosibirsk auch viele Jahre gearbeitet. So hat sie natürlich auch viele Freundinen und Bekannte hier.Eines Tages erzählte sie mir, dass ihre Freundin Marianne uns in ihr Haus hier in Nowosibirsk für 2 Tage eingeladen hat. Draußen war es sehr kalt und wir beschlossen ein Taxi zu nehmen. Ich war gespannt. Wir hielten vor einem typischen russischen Einfamilienhaus mit Grundstück und wurden sehr freundlich empfangen. Deutlich ersichtlich hat sich Marianne wirklich sehr gefreut ihre Freundin wieder zu sehen. Ich wurde natürlich neugierig beäugt und ihrem Mann Sergej und ihren Söhnen Anton und Artjom, die mit im Hause leben, vorgestellt. Offensichtlich beherbergt das Haus 2 komplette Wohnungen und uns wurde ein eigenes Schlafzimmer zugeteilt.Dann mussten Natascha und Marianne erst einmal Neuigkeiten austauschen und zwar in einer Geschwindigkeit, da hatte ich mit meinen Russischkenntnissen keine Chance. Dann war aber auch ich dran von meiner Familie zu erzählen. Besondere Freude und Heiterkeit erbrachte die Tatsache, dass meine Tochter Anne Maria heißt und sie selbst ja Marianne.Ich erfuhr, dass Marianne und Natascha mehrere Jahre Kolleginnen gewesen waren. Ihr Mann Sergej war Kraftfahrer, durch einen Herzinfarkt ist er aber Frührentner. Wie ich an den vielen Werkzeugen in seiner Werkstatt sah, ist er auch sehr handwerklich und hat ganz offensichtlich sehr viel am Haus selbst gebaut.Ich wusste auch schon, dass sie im Garten eine Banja haben, das Schornsteinrohr hat verraten, dass schon angeheizt war. Die Köchin Marianne hatte ein schönes Essen vorbereitet (in den üblichen 3 Gängen) und danach durften wir die Banja ausprobieren. Banja war ja für mich nicht ganz neu, wir schwitzten tüchtig und auch die Birkenruten fehlten nicht. Wiedersehensfreude ihr Wohnhaus und ein Teil des Gartens der Haushund Artschi beieinander Ich wusste auch schon, dass sie im Garten eine Banja haben, das Schornsteinrohr hat verraten, dass schon angeheizt war. Die Köchin Marianne hatte ein schönes Essen vorbereitet (in den üblichen 3 Gängen) und danach durften wir die Banja ausprobieren. Banja war ja für mich nicht ganz neu, wir schwitzten tüchtig und auch die Birkenruten fehlten nicht.Unsere Gastgeber hatten irgendwie erfahren, dass ich gern schwarzes Koselbier trinke, der Abend war noch lang und auch ein Wodka durfte nicht fehlen. Sergej hat wegen seines Infarktes vorbildlich auf Alkohol verzichtet.Am nächsten Tag zog sich das Frühstück lange hin, mit Natascha sang ich unser gemeinsm geprobtes Lied „Wir wüschen euch viel Glück“ vor (natürlich in russisch) und da es alle kannten stimmten sie ein. Was ich noch so an russischen Liedern kannte geb ich zum Besten und schließlich sangen wir alle fast eine Stunde lang. Nach dem Mittagessen haben wir noch ein Paar Fotos gemacht und fuhren dann mit dem Taxi wieder nach hause.Übrigens ist der Dezembertag natürlich einer der kürzesten des Jahres.Zur Zeit geht die Sonne um 9:43 Uhr auf und um 17:00 Uhr unter. Die Umschaltung Sommerzeit/Winterzeit ist in Russland seit etlichen Jahren wieder abgeschafft worden. im Garten die selbstgebaute Banja vor der Banja Natascha bereit zur Banja hier ist es schon sehr heiß typischer Banja-Ofen mit dem Heißwasserbehälter verschiedene Bade-Instrumente
Охота за документами
Der Nikolaustag wird in Russland nicht gefeiert und Weihnachten ist am 6.Januar.Nach der Beerdigungsfeier fingen wir an uns dem eigentlichen Zweck unseres Nowosibirsk-Besuches zu widmen.Die Beantragung einer Aufenthaltsgenehmigung in Russland:Das ist gesetzlich natürlich genau geregelt, in den letzten Monaten aber noch einmal vereinfacht worden:Die vorläufige Aufenthaltsgenehmigung (RVP) gilt für 3 Jahre. Wird der Antrag angenommen, kann man eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen für die Zeit bis über den Antrag entschieden ist, das kann zwischen 3 bis 6 Monaten dauern.Ist die Genehmigung positiv entschieden, kann man nach frühesten 8 Monaten einen Antrag auf eine Dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (WNSh) stellen, die gilt dann für 5 Jahre und ist verlängerbar. Die Beantragungsprozedur ist die gleiche. auf der Wohnungsmeldestelle im Migrationsamt mit meinen Dokumenten im medizinischen Migrationszentrum in der oberen Polizeibehörde Wir fuhren als erstes in das Migrationsamt des Oblast Nowosibirsk. Obwohl der Andrang relativ groß war, mussten wir nicht all zu lange warten und wurden von einer ausgesprochen freundlichen Bearbeiterin empfangen, das ging so weit, das ich mir sogar getraute mit meinem mangelhaften Russisch mit ihr zu scherzen und sie lies sich auf meinem Handy Fotos von unserem Lkw zeigen (russisch: Autohaus oder Haus auf Rädern). Natascha hat natürlich die amtliche Kommunikation übernommen um Übertragungsfehler zu vermeiden. Wir haben alle meine vorbereitet Dokumente gezeigt. Leider hatte ich in Deutschland durch Zeitmangel für 2 Dokumente keine Apostillen besorgen können. Das hat sie natürlich bemängelt, alle Dokumente an sich waren aber in Ordnung. Sie gab uns den Tipp bei der Behörde schriftlich einen Verzicht auf die Apostillen zu beantragen wegen des enormen Aufwandes (Konsulat in Moskau oder Flug nach Deutschland).Ansonsten hat sie uns mitgeteilt, was die weiteren Schritte sind:Natascha und ihre Schwester müssen mich wohnhaft in Nowosibirsk anmelden.Im medizinischen Zentrum des Migrationsamtes muss ich untersucht werden. Im wesentlichen auf AIDS, Tuberkulose und allgemeine Unversehrtheit (altersmäßig).Ist alles positiv verlaufen können wir unser Antragsformular einreichen.Ich erzähle das so ausführlich, damit man sich ein Bild davon machen kann. Immerhin werden wir etliche Tage damit zu tun haben, aber so weit ich weis ist das eine international vereinbarte Prozedur und in Deutschland wohl nicht anders. Die Stationen der medizinischen Untersuchung warten auf den Aufruf alles erledigt mein medizinisches Zertikat – alles in Ordnung
Последний эскорт
Unerwartet erzählte mir Natascha, dass wir zu einer Beerdigungsfeier einer ihrer Bekannten eingeladen wären. So machten wir uns am Morgen auf den Weg und kauften Blumen (rote Nelken). Ich wusste natürlich nicht, was mich erwarten würde. Wir kamen in die Wohnung der Witwe und ich wurde den schon anwesenden Gästen vorgestellt. Weitere Gäste kamen noch hinzu.Ich erfuhr, dass der Verstorbene Wladimir schon 3 Jahre bettlägerig gewesen war, seine Frau Raja hatte ihn zu hause in der Wohnung gepflegt.Allgemeiner Aufbruch …Ich dachte nun ich lernte einen sibirischen Friedhof kennen, aber nein!Als wir aus dem mehrgeschossigen Wohnhaus traten stand am Eingang schon ein weißer Leichenwagen. Alle stellten sich dahinter und 2 Leichenbestatter öffneten die hintere Tür des Wagens. Sie holten eiserne Ständer heraus und stellten sie auf. Dann entnahmen sie dem Leichenwagen den Sarg, der in Samt verkleidet war und stellten ihn vor dem Hauseingang auf die Ständer. Der Sarg wurde geöffnet und die Anwesenden nahmen nun direkt vor seinem ehemaligen Wohnhaus Abschied von ihm und er wurde von allen mit Roten Nelken bedeckt. Auf den Gang zum Friedhof mussten wir aus Zeitgründen verzichten. Natascha legt unsere Blumen nieder ohne Worte ihr Abschied die Witwe ohne Worte 1 ohne Worte 2
Новосибирск
Um zu einer Aufenthaltsbewilligung in Russland zu kommen, beschlossen wir nach Nowosibirsk zu fliegen, weil Natascha ihren Wohnort und eine Wohnung dort hat. Die hat sie zwar weiter vermietet, aber Ihre Schwester Oksana hat uns eingeladen in einem Zimmer ihrer Wohnung in der Zeit unseres Aufenthaltes zu wohnen. Wir haben uns einen preisgünstigen Flug gebucht (2 Personen Sotschi – Sant Petersburg – Nowosibirsk 4 Flugstunden für umgerechnet etwa 220 €). Nowosibirsk am Ob (ca. 1,7 Mio Einwahner) soll geografisch genau in der Mitte Sibiriens liegen. Die Zeitzone ist 4 Stunden östlich von Moskau (6 Stunden früher als Deutschland) und entspricht auch der Zeitzone von China. Die chinesische Grenze ist von Nowosibirsk 900 km südlich (also für russische Verhältnisse nebenan). Der Baikalsee ein Ziel unserer Reise 2025 2000 km östlich.Nowosibirsk in Sibirien empfing uns mit ungewöhnlich „warmen“ -7° C, was sich aber schon in wenigen Tagen auf -23° C veränderte. Oksana hat uns sehr herzlich begrüßt und mir viele Fragen zu meinen Kindern und Enkeln, zu meiner Heimat und zu meiner Wohnung gestellt. So gut ich konnte habe ich es ihr (natürlich in russisch) erzählt. Nataschas Schwester arbeitet als Köchin und ihre Enkelin Olivia, die zeitweise bei ihrer Großmutter wohnt, hat uns ihr Zimmer schön aufgeräumt und sauber gemacht, damit wir darin wohnen können. Schon am nächsten Tag hat sie mich gefragt, ob ich nicht ihr Großvater sein könnte, dann hätte sie nämlich 2 Großväter, da war ich natürlich einverstanden. über dem Kaukasus beim Landeanflug unser Neubau-Wohngebiet ringum viele parkende Autos Das Parkhaus inmitten des Neubaugebietes wichtige Informationen in Nowosibirsk Der Balkon am Treppenhaus der 6.Etage Im Neubaugebiet ist mittendrin ein Parkhaus. Wie man sieht, parken aber viele Autos auch ringsherum. Es reicht nicht für alle? Oder es kann sich schlichtweg auch nicht jeder leisten – 7000 Rbl./Monat … Dafür kann man aber öffentlich wichtige Informationen verbreiten, besonders, wenn etwas Neuschnee gefallen war… Auf dem Balkon ist auch der Platz für die Raucher. Bei frischer Luft und -20 Grad sehr gemütlich … es weihnachtet bei 21° Frost im Zentrum am Leninplatz unter der Tanne am Leninplatz das Opernhaus Zufälliger Weise hatte ihr Sohn Timur (13), der mit in der Wohnung wohnt, Geburtstag. So erlebten wir gleich zu Anfang eine kleine Geburtstagsfeier.Der Tisch wurde gedeckt, die große Schwester mit ihrer Tochter trafen ein. Die Kerzen auf der Geburtstagstorte wurden angezündet und das Geburtstagskind Timur durfte sie wieder ausblasen.Das Gruppenfoto zeigt Sergej, Karina die Tochter, Oksana die Schwester von Natascha, Timur das Geburtagskind und die kleine Enkelin Olivia. Inzwischen hatte ich schon das Zentrum der Millionenstadt etwas kennengelernt. Und nicht lange danach haben wir beschlossen zu 3 unterschiedlichen Theateraufführungen in der Vorweihnachtszeit zu gehen. Überhaupt sind russische Städte ab Ende November schon sehr weihnachtlich geschmückt, und zwar so, wie die Russen es lieben.Der 6. Dezember als Nikolaustag wird aber in Russland nicht gefeiert. Die Tafel wird vorbereitet die Familienfeier die Kleine beim kosten die Schokolade schmeckt
Популярный спорт
In Sotschi im Stadtteil Sirius befindet sich das Gelände der Olympischen Winterspiele 2014. Die vielen Veranstaltungshallen stehen jetzt der Allgemeinheit zur Verfügung.Wir hatten herausgefunden, dass es an zwei Tagen einen Wettbewerb von Nachwuchssportlern (Kinder und Jugendliche) in der großen olympischen Eissporthalle aus allen Teilen Russlands gibt. Einzel und Paarlaufen wurde vorgeführt und der Eintritt war kostenlos. Die meisten Zuschauer waren offensichtlich die Eltern von den Kindern und Jugendlichen, die am Wettbewerb teilnahmen. Rein optisch waren die Jungen und Mädchen im Alter von 5 bis 14 Jahren. Eiskunstlaufen ist wahrscheinlich in Russland so eine Art Volkssport. Die Kinder sind in Sportgemeinschaften organisiert, ihre Trainerinnen und Trainer waren bei ihren Schützlingen ganz offensichtlich dabei, haben ihnen vor dem Start und beim „Einlaufen“ vor ihrer Kür Hinweise gegeben und Mut gemacht. Je nach Alter waren ihre Vorführungen so zwischen 3 und 7 Minuten, natürlich in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und wurden vom Publikum mit Beifall und Rufen belohnt, auch wenn die eine oder andere Figur manchmal mit einer Landung auf dem Eis endete. Ich selbst bin kein so ein großer Interessent dieses Sports, war aber erstaunt, was selbst die Jüngsten schon zu Stande brachten. Der Eissportpalast die Fassade des Eisportpalastes im Foyer beim Eintanzen die Älteren sie ist das erste mal dabei beim Abgucken mit ihren Trainerinnen sie hat es geschafft Zufälligerweise zeigte mir Natascha ein Video von einem professionellen Eiskunstpaar. Die Vorführung war von einer Weltmeisterschaft in Helsinki. Das besondere an diesem Paar war, dass der junge Mann blind ist. Seine Partnerin gab ihm bei der Vorführung durch Körperkontakt und durch Worte die Orientierung auf der Eisfläche. Das habe ich aber nur durch das Erzählen von Natascha erfahren und dann auch einen Begleittext dazu gelesen. Wenn man sich das Ergebnis ansieht ist schier fast unmöglich für einen Laien wie mich, das zu merken.Alles in Allem haben wir vielleicht 3 Stunden im Eissportpalast dort zugebracht, es war ein außergewöhnliches Erlebnis! https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2024/12/Eiskunstpaar-blind-1.mp4 Der Begleittext:Andrei, ein Tänzer, ist seit seiner Kindheit blind. Während eines Brandes zu Hause sprang seine Mutter, die ihn im Arm hielt, aus dem 7.Stockwerk. Dabei kam sie ums Leben, und der kleine Andrei erblindete aufgrund von Blutungen in seinen Augen. Seine Mutter war vor ihrem Tod Schlittschuh gelaufen, und auch Andrej liebte das Schlittschuhlaufen. Auch wenn er nichts mehr sehen konnte, tanzte er mit Begeisterung weiter. Bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Helsinki tanzte er mit seiner Partnerin den berühmten Tango „La Cumparsita“! Seine Ohren können Geräusche und Entfernungen um ihn herum messen wie eine Fledermaus. Die Tänzerin ist mit ihm sehr verbunden, sie hat mit ihm getanzt und den größten Teil des Tanzes geführt, während der blinde Tänzer ihr durch die komplizierten Bewegungen folgte. Wer hätte gedacht, dass er 22 Frakturen in seinem Körper hatte…
Мир – это деревня!
Auf der für mich ungewöhnlichen Strecke von Wladikawkas, noch einmal über den Kaukasus bis nach Adler, mussten wir noch einen Zwischenstopp einlegen. Die Tage waren schon kurz und wir suchten uns einen Standplatz für die Nacht auf einem Parkplatz an der Straße.Am nächsten Tag bekomme ich eine Meldung im Telegramkanal. Ob es sein kann, dass wir uns am schwarzen Meer in der Nähe von Sotschi befänden.Freunde aus der Organisation „DRUSCHBA global“ in Deutschland hatten an einer Freundschafts-Tagung in Rostow teilgenommen, waren auf dem Rückweg nach Deutschland zum Flughafen Sotschi und beim Vorbeifahren entdeckten sie unser Auto entdeckt. Da sie bis zum Abflug noch 3 Tage Zeit hatten, überlegten wir, ob und wann wir uns irgendwie treffen könnten.Am Übernächsten Vormittag klingelte das Telefon und sie fragten, ob wir nicht Lust hätten ganz spontan einen Ausflug mit der Seilbahn in den Kaukasus zu machen. Sie saßen schon im Zug nach Krasnaja Poljana und wenn wir uns beeilen würden, könnten wir den Zug beim Halt in Adler noch schaffen. Das war in 20 Minuten, wohl kaum zu schaffen! geschafft, wir haben den Zug noch erreicht Im Schneetreiben am Höhenschild Endstation der Seilbahn In Windeseile brachen wir auf, schafften zum Glück noch einen Bus zum Bahnhof und waren in letzter Minute auf dem Bahnsteig. Die Freunde waren schon ausgestiegen, um uns zu zeigen, in welchem Wagon sie waren … das Abfahrtsignal… und nach 90 Minuten waren wir im Gebirge, das Wetter bei 10 Grad schmutzig grau und neblig.Die Seilbahn war nicht weit vom Bahnhof und ab ging es mit Umsteigen auf 2300 m. Nicht verwunderlich, aber trotzdem erstaunlich … Die Landschaft verwandelte sich in ein üppiges Schneegebirge, es pfiff der Wind und schneite ganz ordentlich. Zum Glück war die Gondel umhaust und beheizt.Als wir am frühen Abend wieder mit dem Zug nach hause fuhren, wurden wir eingeladen mit ihnen noch den Abend in Sotschi zu verbringen. Es gab viel zu erzählen …Am Morgen des Übernächsten Tages ließen wir uns es nicht nehmen sie in der Frühe am Flughafen noch einmal zu treffen um sie zu verabschieden. Natascha hatte für alle noch ein Butterbrot vorbereitet und für jeden ein kleines Geschenk. Isolde, Uwe, Reinhold, Paul und André haben sich gefreut und wir saßen noch eine Stunde zusammen, bevor ihr Boarding losging. Wir hatten zusammen viele angenehme Stunden gehabt. Man glaubt es nicht, was es für Zufälle gibt! die Gruppe auf 2256 m Es geht wieder abwärts Verabschiedung auf dem Flu
Зима и как продолжить
Die Tage sind nun schon deutlich kürzer, auch das Wetter macht dem Herbst alle Ehre. Während der Fahrt wird unsere Wohnraumbatterie von der Lichtmaschine geladen. Die kurzen Tage und die fehlende Sonne für unsere Solaranlage reicht aber nicht aus um Kühlschränke, Heizung, Licht usw. in Gang zu halten ohne zu fahren. Wir beschlossen uns ein einfaches Zimmer zu mieten, denn nun ist Winterpause. Die weitere Reiseroute soll uns dann um das Kaspische Meer herum über Wolgograd, Ufa, Omsk, Novosibirsk nach Irkutsk bringen (6500 km). Sie führt durch Sibirien und das ist für unsere Verhältnisse erst möglich, wenn die Temperaturen im Plus-Bereich sind, also frühestens ab Mitte April 2025. Lucie im Hof unseres Miethauses Als Hauptaufgabe für die Winterpause haben wir uns vorgenommen für mich eine Daueraufenthaltsgenehmigung in Russland zu bekommen. Das erspart die ständigen Flüge über Istambul nach Deutschland, nur um eine neues Visum zu bekommen.So werden wir, wie letzten Winter (Suchumi ist nur 150 km entfernt), das Klima des Schwarzen Meeres genießen. In Adler und Sotschi gibt es ein reichhaltiges Kulturangebot, Natascha kann nebenbei deutsch lernen, ich ja sowieso jeden Tag russisch, da die Konversation hier ja grundsätzlich in russisch stattfindet.
Спасибо моим помощникам
Eine Reise in fremde Länder ist für viele Menschen der Welt nichts außergewöhnliches. Außergewöhnlich ist dann schon eher das Vorhaben solch eine Reise für eine Dauer von mehreren Jahren zu unternehmen und sie nicht als eine reine Touristenreise zu planen. Dadurch, dass ich mir auf dem Weg immer neue Staitonen aussuche und dort Wochen oder Monate verweile, habe ich die Chance Menschen, ihre Lebensgewohnheiten, ihre Kultur und ihr soziales Umfeld kennenzulernen. Das führt zu Weilen dazu, dass ich ich auch wirklich neue Freundschaften unter meinen neuen Bekannten schließen kann.Der Kontakt mit der Heimat, meinen Familienangehörigen, meinen Freunden und Bekannten ist über so eine lange Zeit aber auch sehr wichtig. Durch die Fahrtroute (lange Strecken und Zeiten z.B. durch Russland ist ein Kontakt zur Zeit nur über das Internet und seine Messenger möglich, da das normale deutsche Mobilfunknetz exorbitante Preise verlangt (z.Zt. 6,50 €/Minute).Außerdem müssen auch zu hause etliche Dinge auch bei Nichtanwesenheit geregelt werden. Besondere Bedeutung bekommen zu Weilen Gespräche über Planungen und weitere Vorhaben auf der Reise. Einfach aber brauche ich auch immer wieder mal Ratschläge zur Reparatur des Autos, zur Planung von Kurzbesuchen in der Heimat usw. Diese Kontakte sind sehr wertvoll auf der Reise. auf dem Hof von Anne und ihren Freunden die weitere Werkstattausrüs Hierfür möchte ich mich vor allem bei meinen Kindern Anne und Thomas bedanken, die mir von Ferne organisatorisch bei vielen Dingen helfen, von denen ich technische Ratschläge (Internet, Programmierung, Autoreparatur) bekomme, aber auch persönliche Zuwendung, die mir Mut auf dem weiteren Weg machen.Dadurch, dass mein Internetblock „gehackt“ wurde und ich lange Zeit keine neuen Blogeinträge machen konnte, hat mir die programmtechnische Unterstützung von Anne und Thomas Ausschlag gebend geholfen, so das jetzt alles wieder funktioniert und ich die fehlenden Einträge nachholen kann.Zur finanziellen Unterstützung der Reise vermiete ich meine Wohnung in der Illingmühle. Dabei hilft mir Tina, die Gäste zu empfangen und zu betreuen, die Wohnung sauber und „in Schuss zu halten“ und viele andere Dinge und Handgriffe. Jens unterstützt mich dabei kleinere Reparaturen oder gar die Beseitigung technischer Havarien zu organisieren. Dafür ganz vielen Dank!Schließlich sorgen die Stifter der „Stiftung Illingmühle Reichenau“ dafür, dass das Grundstück, die Gebäude, die technischen Anlagen, besonders auch die historische Sägemühle in einem betriebsfähigen Zustand erhalten werden – Danke Tina und Rese und Ben.Nicht zuletzt freue ich mich auch über das Interesse meiner Freunde und Bekannten an meinem Reise-Vorhaben, das sogar so weit geht, dass die von mir initiierten Vorhaben wie Mühlentag, Schausägen, Tag des Handwerks usw. von ihnen übernommen werden (z.B. Carsten und Sille).Allen noch einmal ganz vielen Dank, dass ich auf diese Weise relativ sorgenfrei bin und mich stärker den vielen organisatorischen Aufgaben meiner Reise widmen kann. Carsten als Gatterführer zum Tag des Handwerks Das Logo hat Anne kreiert Die Stiftung Illinmühle Reichenau
Владикавказ
Die Fahrt quer durch den Kaukasus (Haaranadelkurven ohne Ende) mit dem Pass in 2500 m Höhe haben wir glücklich ohne Schnee- und Eis-Chaos überstanden. Der Grenzübertritt nach Russland, dann schon im Dunkeln, dauerte auch noch einmal 6 Stunden. Die nächste größere Stadt ist Wladikawkas. Bei einem Stadtbummel im Zentrum der Stadt mit ca. 350 Tausend Einwohnern (Nordossietien) entdeckten wir lustigerweise Mitte November Erzgebirgische Weihnachtsdekoration in einem Schaufenster (sicher aus China). unten noch Herbst Wladikawkas am Park Denkmal im Park Staustufe am Terek erzgebirgische Dekoration Dann wartete schon Ruslan, ein Bekannter, auf uns. Wir lerneten sein Haus kennen, das er sich gerade ausbaut. Nachbarn, Verwandtschaft und Freunde kamen neugierig vorbei, denn der dekorierte Lkw stand vor dem Haus. Das Wetter war noch herbstlich, aber ausgerechnet in der Nacht vor der Weiterfahrt hat es bei -5 Grad geschneit und Lucie wollte nicht starten. Es stellte sich heraus, dass einer der Akku-Anschlüsse stark korrodiert war. Ruslan fuhr mit mir einen neuen Akku kaufen und war auch hilfsbereit beim Einbau. Am nächsten Morgen ging schließlich die Reise weiter in Richtung Schwarzes Meer – immerhin 800 km und noch einmal über den Kaukasus aber nicht so hoch. vor Ruslans Haus Lucie bei Ruslan am Haus Natascha bereitet das Aben der Übeltäter Ruslan hilft den neuen Ak Reinigung der Klemmen