Auf Wiedersehen Suchum Quasi 7 Monate war ich nun in Abchasien gewesen. Das ging nur durch die Hilfe von Sergej und seinem Freund … . Nun aber wurde es Zeit. Unser nächste große Etappe war unsere Hochzeit. Und was das bedeutet, die Genehmigungen, Dokumente, Apostillen, Übersetzungen (Nataschas vom Russischen ins Deutsche, meine vom Deutschen ins Russische) und notarielle Bestätigungen zu organisieren und zu bezahlen ist UNBESCHREIBLICH!!!!!Das alles lag noch vor uns, also mussten wir Abschied vom schönen Abchasien und unseren lieben Freunden nehmen. So organisierten wir ein Abschiedsfest am „Kiosk bei Dieter“, Natascha sorgte für die Verpflegung, ich für die Getränke und etwas selbst gemachter Musik. Unsere Freunde brauchten Wärme und auch selbst gemachte Musik mit. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/01/video_2026-01-19_21-13-52.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/01/20240402_221112.mp4
„Maslenitza“ das Frühlingsfest
Das war mir ja was völlig Neues! Natascha bastelte 2 Tage lang an einem typisch russischen Kostüm, der Sinn blieb mir verborgen. Obwohl ich eigentlich an dem Tag hier am Meer ein Konzert geben wollte und schon Gäste eingeladen hatte, wurde wir von Freunden im Auto abgeholt, ich wusste nicht wohin, es wäre gar nicht weit. Na, alles relativ. Natascha hatte auch gekocht und gebacken und wir kamen an einem ländlichen Grundstück mit Jurten an. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/01/video_2026-01-19_20-25-39.mp4 Und wieder ear es schön, dass wir schon viele Gäste des Frühlingsfestes kannten und wir gemeinsam feierten und ich musste natürlich auch neben der Drehorgel und der Gitarre etwas singen und von meiner Freundschaftsreise erzählen und meine Freundschftsaufkleber verteilen.
Frauentag im Wohnmobil
Den richtigen Frauentag am 8. März feierten wir dann das erste Mal gemeinsam im Auto. Wir machten etwas schönes zum Essen, die Idee mit den Blumen im Omelett hatte Natascha. Herzlichen Glückwunsch
Frauentag in der Nationalphilharmonie
Nicht weit von dem Eukalyptuspark war das stattliche Gebäude der abchasischen Nationalphilharmonie. Es ist in Suchum eine Tradition, das für den Internationalen Frauentag von der Philharmonie ein kostenloses großes Konzert angeboten wird. Ich hatte davon gehört und freute mich darauf. Es ist ein sehr großer Konzertsaal mit einem weichen, ausgewogenen Klang. Auch wenn es die Fotos nicht so genau wieder geben, die Nachfrage war groß und der Saal bis auf den letzten Platz belegt.
Frauentag in der Nationalbibliothek
Viele unserer Freunde aus dem Künstlerclub nutzen ihre Freizeit um Amateurkunst zu machen. Sie Singen, tanzen, spielen Instrumente. Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. Mai der auch in Abchasien ein wichtiger Feiertag ist, können sie ihre Amateurkunst auf die Bühne bringen. Sie luden uns ein, dabei zu sein und wir waren dabei und haben uns gefreut sie wieder zu sehen.
Frühlingsputz
Der Frühling kommt in Suchum beneidenswert früh. Ein strahlend blauer Himmel, da hat man auch gute Laune beim Putzen. Nach einem Jahr Wohnen im Autohaus muss man so etwas ab und zu mal machen. Zuerst reinigten wir innen, die Polstermöbel, das Bad, die Küche, den Fußbodenbelag. Der Wohnzimmertisch und der Bürotisch bekamen sogar einen neuen farblosen Anstrich. Schließlich kam Lucie auch außen an die Reihe. Natascha strich die Teile die schon leichten Rost andeuteten mit neuer Farbe. Ich putzte die Solarpaneele auf dem Dach, die Passanten winkten mir zu.
Konzert im Eukalyptuspark
Der Eukalyptuspark ist ganz nahe an der Strandpromenade direkt am Meer. Das Märzwetter war schön, aber eben noch kein Sommer, d.h. etwas wärmer anziehen! Wir schlenderten gemütlich durch den Park, vorbei an großen Skulpturen und trafen auf ein Publikum, das es sich im Park gemütlich machte. Das Konzert hat mir gut gefallen, ich kam nach dem Konzert mit dem Künstler ins Gespräch. Seinen Namen habe ich vergessen, aber ich erinnere mich, dass er eine Art Straßenkünstler war, der aus Russland kam.
im Künstlerklub
Nicht weit von unserem Standort am Meer war der Künstlerclub. Freunde von uns hatten sich in der 2. Etage eines Geschäftes ein paar Räume gemietet, ihn einfach ausgestattet, mit ein paar Bildern verschönt und dort trafen sie sich. Immer wieder einmal wurden wir dorthin eingeladen. Man brachte etwas zu essen oder zu naschen und zu trinken mit, zu trinken konnte man dort auch kaufen. Dort produzierten sie sich auch, Erzählungen oder Gedichte wurden vorgelesen, Lieder zur Gitarre gesungen und schließlich auch immer wieder mal getanzt.
Leute
… … … … … … Das Gas ist alle
Im Dramen-theater „OSCAR“
Das Theater an der Kasse Das Theater von Suchum ist wohl im Krieg zerstört worden. Russland schenkte der Stadt danach irgendwann ein neues Theater „Das russische Dramentheater“.Wir beschlossen einen Theaterabend. Entsprechend sieht das Theater innen und außen relativ neu aus. Es gab ein 2-Personen-Stück „Oscar“. Ich muss mich sehr konzentrieren, viele Vokabeln fehlen mir, Natascha hilft ab und zu. Insgesamt hat mir das Stück auch wegen der sehr guten schauspielerischen Leistung der Akteure gut gefallen.