Im Anschluss an das Konzert, das hatten wir von Ala erfahren, feiert der Chor den 85. Geburtstag vom Chormitglied Nina. Wir waren dazu eingeladen. Natascha hat sich eine sehr schöne Geburtstags-Überraschung ausgedacht und eine große Melone zu einem Kunstwerk umfunktioniert. Viele Chormitglieder brachten Nina auch einen persönlichen Geburtstagsbeitrag (Lieder, Gedichte usw.). Auch mir gelang es etwas dazu beizutragen. der Kürbis mit Rosen und natürlich die Jahreszahl das Geburtstagskind Nina Der Höhepunkt einer solchen Feier ist aber immer, wenn alle gemeinsam Lieder singen. https://www.youtube.com/watch?v=XHOmBV4js_Ehttps://www.youtube.com/watch?v=XHOmBV4js_E
Das Pfingstkonzert
Im russisch-deutschen Kulturhaus waren wir ja im Winter schon gewesen und hatten dort mit dem Chor Freundschaft geschlossen. Deshalb hat uns Ala zum Pfingstkonzert dorthin eingeladen, zu dem der Chor auch mit auftritt. Das haben wir natürlich angenomen (sind extra 2 Tage später als vorgesehen weitergefahren). Praktisch waren im Konzert alle Volkskunstzirkel des Hauses integriert und das Ganze auch ziemlich professionell gemeistert. Dabei muss man sich vorstellen, das die Amateurkünstler das Programm so gestalten, das dabei die Traditionen der Russland-Deutschen gepflegt werden, die sich in der Gegend schon im 17. Jahrhundert angesiedelt hatten. Danke für das Konzert.
Nowisibirsk
Nun auf der halben Strecke zwischen Ural und Stiller Ozean angekommen. Da ich nun auch das 3. Mal in Nowosibirsk bin auch gleich ein Treffen mit meiner neuen Familie. Oksana, die Schwester von Natascha lädt und zum Erzählen und zum Abendessen ein. Im Hof des Neubaugebietes viele Kinder auf den Spielplätzen und auf den inegrierten Sportplätzen. Die Kinder sind natürlich wie überall besonders neugierig was das Autohaus und fremdländische Gäste anbetrifft. Nataschas Tochter und ihr Mann versuchen inzwischen herauszubekommen, wie ich als Ersatzteil eventuell einen Dieselfilter und einen Luftfilter bekommen könnte. Das endete aber mit dem Hinweis, da die Originalersatzteile kaum zu beschaffen sind, wäre die einfachste Möglichkeit, im Fall der Fälle russische Äquivalente einbauen zu lassen …
Unterwegs mit Aidün
Auf dem Weg nach „hause“ zu unserem Standplatz mit dem Taxi lernten wir Aidün, einen Juristen aus Astana kennen. Als er unsere Geschichte von der mehrjährigen Reise für die Völkerfreundschaft hörte, bot er uns spontan an, uns am nächsten Tag in seinem Privatauto die Stadt zu zeigen. Uns so geschah es. Mit vielen Halts unterwegs waren wir mit ihm 5 Stunden unterwegs. Im Bürohochhaus seiner Firma, im 18. Stockwerk, zeigte er uns noch einmal die Stadt von oben. Nach dem gemeinsamen Essen fuhr er mit uns noch durch den alten Teil der Stadt aus den Zeiten der Sowjetunion. Dieser Stadtteil heißt noch so wie zu Sowjetzeiten „Zelinograd“ (Steppenstadt). Das Tor Nasarbajews das Regierungsgebäude das Parlament Handelszentrum Monumente, Monumente … Kugelhaus Insgesamt macht die Stadt mit ihren 1,4 Millionen Einwohnern einen unheimlich großen futuristischen Eindruck. Was auch noch sehr bewundernswert ist, praktisch überall stehen riesige Baukräne, überall wird noch weiter gebaut. vom Hochhaus herunter 1 vom Hochhaus herunter 2 vom Hochhaus herunter 3 eine moderne Moschee mit modernem Minarett Details Regierungsviertel Park vor dem Präsidentenpalast Prachtstrasse Hier soll die größte Moschee in Zentralasien stehen und in die hat uns Aidün auch geführt. Sie bietet wohl Platz für tausende Gläubige und hat auch einen Lift auf eines der Minarette. Die Zentral- Moschee Blick vom Minarett in der Moschee 1 in der Moschee 2 in der Moschee 3 in der Moschee 4 in der Moschee 5 in der Moschee 6 in der Moschee 7 Für mich besonders angenehm war ein Abstecher zum Raumfahrzentrum von Astana. Auf der Freifläche davor konnte man die Raumschiffe Sojus, Proton und Zenit in Origialgröße bewundern. Gleich daneben die sowjetische Variante einer Raumfähre, die „Buran“, die ja nur einmal zu einem Testflug in den Weltraum gelangte und mit der Trägerrakete „Energija“ gestartet wurde.Unmöglich, die vielen Eindrücke und Fotos alle im Blog unterzubringen. Sojus, Proton und Energia Detail Sojus wir und dier Raumschiffe Buran das Fahrwerk von hinten Am nächsten Tag besucht uns Aidyn noch einmal: Er hatte seine Mutter gebeten ein typisch Kasachisches Essen für uns zuzubereiten und überraschte uns damit. Es schmeckte natürlich sehr gut und auch ein bisschen fremd und es reichte die nächsten 3 Tage. Die berühmte kasachische gegorene Stutenmilch hat er uns auch mitgebracht. Essen kasachisch Essen von Aidyns Mutter Abschied von Aidyn
Eine Bootsfahrt auf dem Jesil
Planmäßig landeten wir an der Strandpromenade des Stadtflusses Jesil, an einer Schffsanlegestelle trafen wir auf eine größere Gruppe indischer Touristen. Da dort ziemlich lautstarke Unterhaltungsmusik lief, fühlten sie sich animiert an der Anlegestelle zu tanzen und bezogen uns kurzerhand gleich mit ein. Schließlich landeten wir gemeinsam auf einem kleinen Ausflugsdampfer, der uns eine halbe Stunde lang den Fluss entlang schipperte. Auch dort gab es Musik und neben der Betrachtung der Stadt und den futuristischen Gebäuden am Ufer ging das gemeinsame Tanzen gleich weiter. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/06/indische-Taenzer.mp4
Bummel durch die Stadt
Am nächsten Tag, nicht viel anders setzten wir unseren Bummel fort. Die Menschen hier beherrschen alle die russische Sprache und so ist es nicht schwer auch zu kommunizieren und unsere Freundschaftsaufkleber und Flyer zu verteilen. Bajterek-Turm (107m mit Aussischtsplatform) Pyramide des Friedens und der Eintracht die Pyramide mit Opernslal 1200 Plätze Khan_Shatyr_2011 siehe Wiki Welt der Symbole Das Regierungsviertel am Esil 1 am Esil 2 am Esil 3 Skulpturen 1 Skulpturen 2 Skulpturen 3 – Beatles
Kasachstan – Wir erkunden Astana
Die 1000 km von Tscheljabinsk bis Astana schafften wir in 3 Tagen inclusive dem immer zeitaufwendigen Grenzübertritt. Astana, die neue Hauptstadt (früher Zelinograd – die Steppenstadt – 1,5 Millionen Einwohner), empfing uns bei strahlendem Sonnenschein. Auf dem Weg zu einem ausgesuchten Standplatz stießen wir zufällig auf einen solchen ganz in der Nähe des Flusses Jesil inmitten von etwas grün. Nicht weit, gegenüber ist ein großer Park für Kultur und Erholung. Dort holten wir uns einen Überblick über die junge neue Hautstadt indem wir erst einmal eine Runde mit dem Riesenrad fuhren und Fotos schossen. Mit dem städtischen Nahverkehr machten wir uns denn auf den Weg durch die Stadt mit ihren unzähligen modernen futuristischen Gebäuden, Denkmälern und Anlagen. der Grenzübertritt ist geschafft unser Standplatz unweit des Zentrums auf dem Riesenrad Astana von oben Astana von oben 2 Astana von oben 3
Tscheljabinsk
In Tscheljabinsk machten wir den üblichen Bummel durchs Zentrum, trafen natürlich das Lenindenkmal am Leninplatz und einen kleinen Einblick in die Stadtarchitektur. Beim Bummel durch den Park für Kultur und Erholung namens Gagarin machten uns 3 Frauen darauf aufmerksam, dass heute nachmitag dort ein kostenloser Tanz für alle stattfindet. Tscheljabinsk Kurtschatow-Denkmal Als wir ankamen spielte eine vielköpfige Kapelle in einer Big-Band-Bläserbesetzung die verschiedensten modern arrangierten Lieder nach internationalen und russischen Weisen. Sie wurden dann abgelöst durch Einzelinterpreten im Karaoke-Stil. Die meisten Zuschauer und -hörer waren schon dabei zu tanzen und wir schlossen uns ihnen an.
Die Kirche aller Religionen
Alle Religionen unter ein Dach zu holen war die Idee zweier Brüder. In zwanzigjähriger Arbeit erschufen sie die vielen Gebäude und Andachtsstätten, praktisch von der Anike bis zur heutigen Zeit. Das ist eine erstaunliche Leistung und für Kasan auch ein neuer Anziehungspunkt. Die Anzahl der Säle, Kuppeln und Hallen ist quasi unüberblickbar und viele Säle sind dabei in denen auch nur Kunst, Bilder und Skulpturen ausgestellt sind. Zu allem Anderen sprechen die Fotos für sich. die beiden Brüder
der Kreml von Kasan
Andrej ist beruflich Taxifahrer. Er lud uns ein am nächsten Tag mit ihm zum berühmten Kreml von Kasan zu fahren um diesen besichtigen zu können. Schließlich fahr er uns auf dem Rückweg auch noch zur TU144, das russische Überschall-Passagierflugzeug, welches in Kasan ausgestellt ist (ich glaube in Kasan gibt es eine Flugzeugwerft der Tupolew).