Der Riza-See

Es ist Herbst. Mir wurde immer wieder mal der Riza-See empfohlen und ich machte mich au den Weg. Hoch im Kaukasus, auf etwa 1000 m Höhe, mitten in einem Naturschutzgebiet.
Der Weg dahin erwies sich für mich aber als schwierig. Kräftemäßig machte es Lucie, dem Lkw, nichts aus, aber die Straße dahin bestand quasi nur aus Haarnadelkurven, die Steigungen fast immer über 10 % und das über mehr als 100 km.

Neugierig angekommen stellte sich heraus: Es war das reine Touristen-Gebiet, zum Glück war es außerhalb der Saison. Nachdem man mich von meinem selbst ausgesuchten Parkplatz gebührenpflichtig verscheucht hatte, landete ich etwas abseits auf dem großen Allgemein-Parkpatz. Der Vorteil ein hervorragender Ausblick auf den Kaukasus und seine Berge.

Nachdem ich die Touristenburg einmal erkundet hatte, kam ich auch mit etlichen anderen Touristen ins Gespräch. Ich wusste schon, dass am anderen Ende des Sees die Sommerresidenz von Stalin war, die man besichtigen konnte. Also machte ich mich auf die Fahrt über Waldwege am Ufer des Sees. Nach einem Viertel der Strecke musste ich aber leider wieder umkehren. Über den Waldweg waren immer wieder mal Banner und Transparente touristischen Inhalts gespannt, aber für meinen Lkw in viel zu niedriger Höhe. Ich hätte die Transparente also weggerissen und das wollte ich dann doch nicht.

Also spazierte ich noch ein bisschen durch den Wald und an das Seeufer, bevor ich wieder zurück auf den großen Parkplatz fuhr, um denn am Abend wieder zurück nach Eschera zu fahren.

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