verschiedene Buchten 1 verschiedene Buchten 2 verschiedene Buchten 3 verschiedene Buchten 4 Da sich die russische Pazifikzone über verschiedene Klimazonen erstreckt, beschlossen wir in der südlichsten Region anzufangen. Das liegt im Dreiländereck Russland/China/ Nordkorea. Eine Besonderheit des Fernen Ostens und auch Sibiriens insgesamt ist, das die Regionen anders als in Mitteleuropa verkehrrstechnisch nur in Hauptrouten erschlossen sind. Das gilt sowohl für die Eisenbahn (Transsibirische Eisenbahn, BAM – Baikal-Amur-Magistrale) als auch für die Autostraßen. Diese besteht im Wesentlichen aus der Hauptmagistrale von Chabarowsk bis an die chinesische und Nordkoreanische Grenze AH30 (A-370). Von ihr zweigen dann Seitenstraßen ab, die an die Küstenorte führen, die dann ab und zu auch an der Küste mit einander verbunden sind, aber längst nicht überall, so dass man, wenn man sich an der Küste entlang bewegen will immer wieder auf die Hauptmagistrale angewiesen ist. Das trifft insbesondere auf asphaltierte Straßen zu, ansonsten gibt es ähnlich wie in Schweden auch jede Menge befestigte und unbefestigte Sommerwege der unterschiedlichsten Qualität. Strandhelfer 1 Urlauber-Subbotnik Strandhelfer 2 Das Problem ist nicht, dass das unser geländegängiges Fahrzeug nicht schaffen würde. Das Problem besteht darin, dass der Lkw wesentlich anders gefedert ist als ein Pkw und wir ja unser gesamtes Haus samt allen Hausrates mit uns führen. Ein stundenlanges heftiges Durchschütteln versuchen wir deshalb zu vermeiden. Auf den Routenplanern ist aber leider die Qualität der einzelnen Straßen nicht angegebenen, so kann man sich nur an den unterschiedlich farbig gekennzeichneten Straßenkategorien orientieren. Infrastruktur 1 Infrastruktur 2 Infrastruktur 3 Hier auf dieser Blogseite ist ein Ausschnitt aus den besuchten Küstenorten dargestellt, samt den Begegnungen mit den Menschen. Jetzt in Juli ist natürlich Sommerhauptsaison und wie überall zieht es die Urlauber an die Küste. Die kleineren Küstenorte erinnern oftmals an die Fischerdörfer auf Usedom zur Zeit meiner Jugend. gemeinsames Essen 1 gemeinsames Essen 2 gemeinsames Essen 3 gemeinsames Essen 4 Es war tatsächlich die Idee der Urlauber, den Strand von Algenschlick etc. zu säubern, sie borgten sich bei mir Arbeitshandschuhe aus. Natascha hat sie zu uns zum Abendessen eingeladen, Salat und Pizza usw. bereitet. Es wurde viel gelacht und ich habe ein paar Beiträge mit meiner Stimme, der Gitarre dazu geliefert. Begegnungen 1 Begegnungen 2 Begegnungen 3 Begegnungen 4 Begegnungen 5 Begegnungen 6 Begegnungen 7 Begegnungen 8
Wladiwostok – die Stadt
Wladiwostok ist mit ca 600.000 Einwohnern das kulturelle, wissenschaftliche und Handelszentrum Russlands im fernen Osten (Mit der Satelliten-Großstadt Artjom 800.000). Das Stadtzentrum liegt an der Bucht Goldenes Horn.Zum Stadtgebiet gehören 50 Inseln. Hier endet ab 1903 die Transsibirische Eisenbahn aus Moskau nach über 9000 km Fahrt auf dem gleichen Breitengrad wie in Europa Florenz. Goldenes Horn , Hafenbucht und Stadtzentrum der Hafen der Bahnhof Kunst-und Handelshaus in der Stadt in der Stadt 2 Das älteste Kirchengebäude von Wladiwostok ist die im Jahre 1907 erbaute evangelisch-lutherische Pauluskirche.
Wladiwostok und das Meer
Ankunft am Stillen Ozean sichtlich erfreut Bei unserer Ankunft in Wladiwostock gab es natürlich für uns eine große Besonderheit: Der Stille Ozean oder der Atlantik.Noch bevor wir die große Stadt kennenlernen, wollten wir als erstes einmal den Atlantik kennen lernen, So suchten wir als erstes auf der Karte einen Strandbereich und stellten fest, dass dieser von Badegästen überfüllt war. Das störte uns in dem Maße erst einmal gar nicht, auch wenn wir für den Standplatz für 2 Tage erst einmal 1000 Rubel bezahlen mussten.Der Strand war an dieser Stelle ein Sandstrand, etwa von Ostsee-Qualiät, die Wassertemperatur war genau die richtige zum Baden. Dort feierten wir auch, dass wir praktisch am Scheitelpunkt unserer Reise angekommen waren:Mit dem Start am 08.03.2023 nach Sines/Portugal am Atlantik wurde der Scheitelpunkt der Reise für die Völkerfreundschaft auf der neuen Seidenstraße nach einer gefahrenen Strecke von 40427 km innerhalb von 866 Tagen am 21.07.2025 am Pazifik in Wladiwostock erreicht.Und dieser Scheitelpunkt befindet sich am Dreiländereck Russland / China / Nordkorea. Wir feiern die Ankunft am Atlantik Kartenausschnit Dreiländereck Frühstück am Meer Nach 2 Tagen wechselten wir unseren Standplatz und fuhren auf die berühmte Insel „Russkie“ über die berühmte Brücke mit einer der längsten Spannweite der Welt (angeblich ?). die lange Solotoi-Brücke am goldenen Horn die Russki-Brücke Wir landeten als erstes mal im Ozeanium „Primorski“ um dort 3 Stunden die Flora und Fauna des Stillen Ozeans zu betrachten. Es war sehr eindrucksvoll, man kann es kaum beschreiben. Danach suchten wir einen neuen Standplatz und landeten auf einem, bei den Einheimischen sehr beliebten Strandabschnitt, obwohl es ein ziemlich großkalibriger Steinstrand war.
Chabarowsk
Schon unterwegs auf einem Rastplatz lernten wir Vlad und Lydia kennen. Sie waren auch mit einem Wohnmobil unterwegs, kamen aus Kirgisien und es stellte sich heraus, Vlad war in Chabrowsk geboren, das junge Ehepaar besuchte seine Eltern dort. Wir verbrachten einen gemeinsamen Abend, es gab viel zu erzählen und sie gaben uns viele Hinweise, wie wir den fernen Osten kennenlernen können. Vlad an seinem Caravan Abends bei uns Zufallsbekanntschaften Unsere Ankunft: Die 4 km lange Brücke über den Amur ist eine Doppelstock-Brücke: Oben der Auto-Fernverkehr der Amurmagistrale (R279) und unten darunter die Transsibirische Eisenbahn. https://www.youtube.com/watch?v=XHOmBV4js_E Die für uns erste Großstadt im fernen Osten hat ca. 650.000 Einwohner und liegt direkt am Amur.Das war schon einmal sehr eindrucksvoll. In der Nähe des Hafens fanden wir einen Standplatz und erkundeten die Umgebung und nutzten die Gelegenheit eine Rundfahrt auf dem Amur zu machen. über den Amur Blick vom Hafen Auf dem Amur Vlad hat uns am nächsten Tag einen neuen Standplatz am Park an der Uferpromenade vorgeschlagen, der war sehr schön und wir erkundeten dort weiter, lernten Anwohner kennen. Schließlich gönnten wir uns auch eine Fahrt mit dem Riesenrad – Chabarowsk von Oben. An diesem Tag trafen wir an vielen Stellen entlang des Amur Straßenmusiker, die zum Teil auf eine erstaunlich hohem Neveau musizierten – Ein paar kleine Ausschnitte. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/07/Maedchen-singt.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/07/der-Trompeter.mp4 Unser Gasherd war in die Jahre gekommen, die Brennstellen halb verbogen, Vlad organisierte uns einen Klempner, der uns half einen neuen neuen passenden Gaskocher zu finden, den er auch gleich fachmännisch in Gang setzte. Halb zerschmolzener Brenner Alexej hilft jetzt muss ich ihn nur noch richtig einbauen
Tschita
Die nächste größere Stadt in Sibirien auf der Magistrale „Baikal“ war die Stadt Tschita (ca.350.000 Einwohner).Wie so oft in Sibirien tragen die Städte den Namen der Flüsse.Als erste Station entdeckten wir einen großen See vor den Toren der Stadt. Er erinnerte stark an das Tifliser Meer und wir übernachteten auch gleich an seinem Ufer. der See Kenon Mondnacht Brücke über den Fluss Tschita Temperaturen um die 30 Grad lähmten etwas unseren Enthusiasmus. Wir sahen uns dann im Zentrumvon Tschita um (natürlich auf dem Leninplatz), schleckerten Eis und genossen die angenehme Innentemperatur der großen Kirche. Leninplatz im Zentrum Auf dem Leninplatz Kirche Alaxandra Newskowo Kirche Alaxandra Newskowo 3 Kirche Alaxandra Newskowo 2 Schließlich landeten wir im Park des Sieges, sehr angenehmes Klima, und erfuhren, dass es heute noch Tanz gibt (In Russland in den Parks üblich). Die Band machte ausgesprochen angenehme Musik zum Tanzen. im Park des Sieges Skulptur im Park Sommerpracht die temperamentvolle Band Tanz im Park öffentlicher Bücherschrank für gebrauchte Bücher
Abschied vom Baikal
Wir wollten von unserem schönen Standplatz am Baikal am nächsten Morgen noch einmal einen Uferspatziergang machen, um uns vom großen See zu verabschieden, bevor wir den 3000 km langen Weg zum Stillen Ozean antreten wollten.Inzwischen hatte ich aber entdeckt, dass es einen ziemlichen Schaden am Dach des Fahrerhauses gab, ein ganzer Schraubenkopf samt Blech war fast komplett herausgerissen. Zudem war auch noch eine Regenperiode in Sibirien für die nächsten Tage angesagt, also umdisponieren. zum Glück gab es im Ort einen Tante-Emma-Bauladen, der alles hatte, was ich zur Reparatur brauchte. hoffentlich wieder fest und dicht ohne Kappe mit neuem Hut Gleich noch die Dachhauben zum x-ten mal mit Klebeband flicken. Dabei stellte sich heraus, dass die Dachhaube des Entlüftungsrohres der Wohnkabine weggerissen war. Die 4 m-Höhe der Wohnkabine ist immer wieder ein Problem bei herunter hängenden Bäumen. Eine kleine Küchenschüssel brachte Abhilfe – natürlich eine Idee von Natascha. Klebeorgie schwarz auf weiß zum Wasserfassen in Russland Schließlich entschied ich mich auch noch dem Standard der russischen Wasserschlauchanschlüsse entgegen zu kommen. Dabei wird ein Stück abgeschnittenes 1/2″-Plastik-Rohrstück als Gartenanschluss verwendet.Damit war der Tag schon fast ausgefüllt. Fehlte noch der Strandspaziergang …An diesem Teil des Baikalsees ist ein absoluter natürlicher Sandstand angesagt. Auf Wiedersehen Baikal – Auf Wiedersehen Baikal !
Bei Günter
Ca. 20 km von Ust-Bargusin direkt am Bargusin, dem größten Zufluss zum Baikalsee liegt das Dorf Adamova. Dort hat sich vor ca. 10 Jahren Günter aus Berlin niedergelassen, sich ein Grundstück gekauft und darauf ein Haus mit Nebengelass gebaut. Er hat sich in die russische Mentalität, die Einfachheit und die relative Unkompliziertheit verliebt, von der unglaublichen Schönheit der der Natur ganz zu schweigen. Alles in Allem ein Bisschen russisch, ein Bisschen deutsch. Zweistöckiges Haus, Banja, Gästewohnung und Gästezimmer, Terrasse. Sein ganzer Stolz und seine Freude: Der Fluss, die Berge hinter seinem Grundstück und vor allem der Garten mit den Gewächshäusern, Beeten und Feldstücken: sein Hobby.
Bei Natalja in ihrem Museum
Nataslja vor ihrem Museum Dimitri der Reiseführer (Mitte) die Taiwanesische Reisegruppe Olga hat uns Natalja während des Ewenkenfestes vorgestellt und schon waren wir in ihr Museum eingeladen. Nach unserem Frühstück traf Dimitri mit einer Reisegruppe aus Taiwan ein. Sie bekamen eine Museumsführung und wir schlossen und gleich an. Die Fotos sprechen für sich. Nachmittags kam auch noch Günter zu Besuch. Er ist als Berliner sozusagen vor ca. 10 Jahren in die Gegend des Baikalsees ausgewandert. Es wurde ein lustiger Abend in Deutsch und in Russisch, natürlich mit der überschwänglichen Gastfreundschaft und ich trug mit der Gitarre noch was zur Stimmung bei.
Das Fest der Ewenken
Olga hatte uns eingeladen und wir wraen schon ziemlich neugierig. Dar Festplatz war etwas außerhalb von Ust-Bargusin (eine kleine Stadt am Baikalsee) und Olga zeigte uns den Weg.Wir trafen auf die verschiedensten Abordnungen der Eweken aus dem weiten Umkreis in ihrer Nationaltracht. Wie viel Abordnungen es waren, kann ich gar nicht mehr nachvollziehen, es waren scheinbar unzählige. Die Abordnungen wurden auch auf die Bühne gebeten und zeigten verschiedene Tänze und Gesänge, die interessanter Weise vor allem Szenen aus ihrem Leben darstellten. Alles Amateurkünstler aber mit ziemlich hohem Niveau. mit Schama-Rauch und Birkenruten begrüßt Natascha mit Zobeln am Stab wir lernen Natalja kennen Diese Volkskunstgruppen stammten aus den verschiedensten Kulturhäusern ihrer Regionen. Die Tänze waren eindeutig ungewöhnlich choreographiert, die Musik hatte tatsächlich Einflüsse aus der Mongolei, China, Arabien und auch Russland. Zum Schluss gab es sogar Auszeichnungen mit Urkunden und die Platzierung durch eine Jury.
Einfach nur Baikal
https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/07/video_2025-07-08_08-31-39-1.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/07/video_2025-07-08_08-32-30.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/07/video_2025-07-08_08-30-58.mp4