https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/02/Chor-Maslenitza.mp4 Maslenitza, die „Butterwoche“ dauert wohl eine Woche und endet dann am nächsten Wochenende mit Feiern und Veranstaltungen (Fasching).Beim Einkaufen entdeckten wir die Vorbereitungen dieser Feier auf dem „Zentralen“ Markt von Krasnoobsk, also der Vorstand von Nowosibirsk. Wir erfuhren : Am nächsten Tag, Sonntag, um 12 Uhr, gibt es hier eine solche Veranstaltung und wir waren neugierig, wie sie wohl sein würde. auf Stelzen der Bär und der Gockel Frau Winter (Eiskönigin) Viele Zuschauer, eigentlich sehr lustig gemacht. auch mit traditionellen Spielen. Aber besonders gewöhnungsbedürftig: Das Ganze bei – 20 Grad Frost! Eine Art Funkengarde (lks.) die frierenden Narren, Frau Winter und der Zar die Faschingstänzerinnen
Wieder im Kulturhaus
Unsere Freundin Alla erzählte uns von dem geplanten Konzert im Russisch-Deutschen Kulturhaus. Sie selbst konnte wegen ihres heilenden Oberschenkelhalsbruchs noch nicht in unserer Taxe mitfahren. Dafür nahmen wir ihre etwas behinderte Tochter Nadja mit zum Konzert, Nadja freute sich. In einer der Künstlergarderoben entdeckten und begrüßten wir unsere Freunde des Russisch-Deutschen Chores. Künstlergarderobe unseres Chores Künstlergarderobe unseres Chores Der Anlass für das Kulturhaus „Масленица“ russische Traditionswochen (Familienfeiern, Schlemmerwoche, Fasching und Vorbereitung Fastenzeit). Wie üblich werden vor Konzerten Bastelangebote an Tischen auf der Galerie des Foyers angeboten, besonders für Kinder. Man konnte sich Faschingsutensilien basteln, betreut von Mitarbeitern des Kulturhauses und deren Freunde. Der Mal- und Zeichenzirkel des Kulturhauses hatte, wie üblich, im großen Galerieraum des Foyers eine neue Ausstellung vorbereitet. Zum Auftakt als Vorprogramm spielte das Akkordeon-Orchester des Klubhauses im Foyers. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/02/20260215_112005-1.mp4 Als dann die Saaltüren geöffnet wurden, waren schnell alle Stühle besetzt.Alle Beiträge des nun folgenden Programms wurden von Künstlern der hier im Klubhaus probenden Volkskunstgruppen gestaltet.. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/02/Advent-Advent.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/02/Mama-mia.mp4https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/02/englisch.mp4 Nach der Veranstaltung hatte uns Alla dann noch zum Essen nach hause eingeladen und wir brachten ihr ein paar Blumen mit.
Ein Visum nach Deutschland
Seit unserer Rückkehr von unserem China-Besuch am 17.11.2025 versuchen wir für Natascha ein Besuchsvisum (3 Monate) nach Deutschland zu bekommen. Die erste große Hürde war für mich eine Verpflichtungserklärung genehmigt zu bekommen, indem ich mich verpflichte alle aufkommenden Kosten bei ihrem Aufenthalt in Deutschland zu übernehmen (Zusätzlich muss Natascha eine Auslandskrankenversicherung nachweisen). Ohne diese hätte Natascha sowieso kein Besuchsvisum bekommen. Ich musste also viele Dokumente aus deutschen Ämtern organisieren, Fragebögen ausfüllen und letztlich das Ganze im Ausländeramt in Pirna bestätigen lassen – 6 Wochen Prozedur. Über den Umgang mit dem deutschen Konsulat in Moskau und den vielen Kontatversuchen will ich mich gar nicht auslassen (8 Wochen Prozedur). In dessen Auftrag müssen wir schließlich eine Fremdfirma beauftragen alles gegen Geld zu organisieren. Café am Zoo Café am Zoo Café am Zoo Nochmal ca. 6 Wochen Prozedur. Wenn ich alles detailliert aufschreiben würde, wäre es ein Trauerspiel. Jetzt warten wir also die Entscheidung des deutschen Konsulates ab. Inzwischen ist so viel Zeit vergangen, dass wir anstatt Ende Januar nun frühestens Anfang März reisen können, wenn das Visum überhaupt genehmigt wird. Damit verkürzest sich die mögliche Reiselänge, denn spätestens Mai soll ja unsere „neue Karawane“ weitergehen.An dem Tag, als wir unsere kompletten Antragsformulare an die Fremdfirma abgeben durften feierten wir ein bisschen im Café am Zoo, mitten in Nowosibirsk, gegenüber dem Firmenbüro. Als Gast in würdiger Kleidung Die Frau am Tresen Als Gast in würdiger Kleidung Eine sehr freundliche Kellnerin, eine lange Garderobenstange im Gastraum mit russischen Kostümen. Natascha fragt, sie durfte anprobieren, ich musste dann auch und unsere Kellnerin stellte sich mit Samowar zu einem Gruppenfoto.Dann, tatsächlich am 17.02.2026 bekommt Natascha einen Anruf von deutschen Konsulat aus Moskau (eine weibliche Stimme in russisch), sie muss viel erklären – wann und wo wir uns kennengelernt haben, wo wir geheiratet haben, wie wir leben – und, und, und. Das hat uns wieder etwas Mut gemacht, unser Busticket von Kaliningrad nach Danzig ist für den 01.03.26 06:00 Uhr, Flugtickets von Nowisibirsk nach Moskau (dort Nataschas Pass mit Visum abholen) und von Moskau nach Kaliningrad wollen wir vorsichtshalber erst kaufen, wenn sie ein Visum hat.
Bilder einer Ausstellung
Über unseren Malzirkel erfuhren wir von einer Ausstellung in Nowosibirsk. Da wir neugierig sind machen wir uns auf den Weg in die Stadt (1,5 Stunden). Im Kellergeschoss eines hohen Hauses finden wir nach einigem Suchen die Ausstellung. Erstaunlich viel Publikum ist schon da. Wir bekommen Bewertungszettel und werden gebeten unsere Lieblindsbilder und den dazu gehörigen Künstler drauf zu schreiben. Nach einer großen Runde mit Kaffeepause gehen wir noch einmal die Rund durch und ich treffe auch die Künstlerin, die die Bilder gemalt hat, die mir am besten gefallen Sehr anspruchsvoll bei meinen Sprachkünsten mich mit einer russischen Künstlerin über ihr Kunst zu unterhalten. Dabei kommen wir aber auch auf meine große Reise zu sprechen, da kann ich mich dann schon besser ausdrücken und ihr schließlich einen Freundschaftsaufkleber und unseren neuen Seidenstrassen-Flyer übergeben. Insgesamt ein sehr schönes Erlebnis.
Im Mal- und Zeichenzirkel
Natascha Malt gern und hat eine Zeichenschule in Nowosibirsk entdeckt. Da sie mit professioneller Anleitung ist, kostete es Geld und ich habe es ihr zum Weihnachtsfest geschenkt. Bei der Anmeldung Ich kann nur sehr schlecht malen, das heißt mein Umgang mit Pinsel und Farbe ist sehr ungeschickt. da mein erster Versuch in der Malschule kostenlos war habe ich mich dann doch getraut, es einmal zu probieren – Thema „Katze“. Ohne Kommentar das Ergebnis von Natascha. Und hier mein Ergebnis nach 90 Minuten.
Alte Weihnacht mit alten Weihnachtsritualen
Natascha hatte herausgefunden, das in Akademgorod, einem Stadtteil von Nowosibirsk, eine traditionelle Weihnachtsfeier zum alten russischen Weihnachtstag stattfindet. Dort angekommen merkte ich, es war im Jugendklubhaus der Stadt. Eine Folkloregruppe „Krasota“ mit Sängerinnen, Tänzerinnen, einem Akkordion und einer Balalaika sang alte Lieder. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/01/20260110_174145.mp4 https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/01/video_2026-02-04_14-16-36.mp4 Schließlich forderten sie die Zuschauer auf an Schreittänzen und Wtraditionellen Fange-Spielen teilzunehmen. Für mich sehr ungewöhnlich, habe ich mich nach einer Weile damit beschäftigt nur Fotos zu machen, zumal ich die Lieder nicht mitsingen konnte, weil ich, im Gegenteil zum russischen Publikum die Texte nicht kannte. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/01/20260110_194454.mp4 Alles in Allem ist ist aber eigentlich als großer lustiger Spaß zu betrachten, Natascha, die das kannte, hatte sich auch entsprechend ein bisschen kostümiert.
Jahreswechsel und Neujahr
Mit Bekannten aus dem letzten Jahreswechsel feierten wir schon am 30.12.25 den Jahreswechsel bei Tanz und Musik voraus. Alle hatten ein paar Leckereien und etwas zu Trinken mitgebracht, der Eine und der Andere und auch ich trugen mit einem Lied etwas dazu bei. https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2026/01/20251230_201721.mp4 Den richtigen Jahreswechsel erlebten wir zusammen mit Oksana und ihrem Sohn Timur in meinem neuen Teil-Heimatort Krasnoobsk bei Nowosibirsk. Das neue Jahr begrüßten wir dann richtig im Zentrum von Krasnoobsk zwischen vielen Familien und rodelnden Kindern. Schließlich gab es im Kulturhaus auch noch eine Theateraufführung. Ein 3-Personenstück als Komödie, was aber nicht so unsere Begeisterung auslöste.
Basteln für das Neujahrsfest
https://neuekarawane.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_8585.mov Natschas Tochter Natascha holt uns mit dem Auto ab, ich hatte nur verstanden, wir wollten irgend etwas montieren … Es stellte sich heraus, dass Weihnachts-Basteln angesagt war. Jetzt erkannte ich auch den Raum wieder, auch Irina, sie leitete alle an, hatte Verschiedene Tannen- und Fichtenzweige mitgebracht, Schleifen, Kugeln und Dekorationsmaterial. Alle hatten auch etwas zu naschen mitgebracht, dann wurde dekoriert und viel geschnattert. Ich machte für alle ein paar Fotos und am Ende zeigten alle stolz ihr Ergebnis
Vier in Eins
Es ist der 1. Weihnachtsfeiertag. Wir waren eingeladen ins russisch-deutsche Kulturhaus. Auf grund des frichen Schnees, mehrerer Verkehrsunfälle unterwegs kamen wir trotzdem wir eine Taxe benutzten nach einer 90-minütigen Fahrt fast eine halbe Stunde zu spät. Das Konzertprogramm hatte natürlich längst schon angefangen, wir kamen gerade noch im rechten Moment, als „unser“ Chor mit seinem Programmbeitrag begann. Sie haben ihren Programmteil gut gemacht, auch die nachfolgenden Beiträge waren gewohnter Weise ziemlich niveauvoll und gut gemacht (wie immer alles Amateure). Nach dem Programm trafen wir uns in einem der Kulturhaus-Probenräume mit unserem Chor. Natascha hatte für alle etwas zum Naschen mitgebracht, wie die anderen auch. Alle waren ziemlich fröhlich und aufgekratzt. Wir erzählten von unserer Absicht einen Geburtstagsbesuch bei Alla zu machen, die ja nach der Operation Hüftknochen noch im Bett lag. Sie erzählten von ihrem Vorhaben, sie morgen auch zu besuchen. Dann machten wir uns auf den Weg zum Hauptbahnhof, denn Alla wohnt ganz in der Nähe. Alla auch Chormitglied und von Anfang an mit uns befreundet, hat sich natürlich wirklich sehr gefreut und uns Geschenke gezeigt, die sie heute schon von anderen bekommen hatte. Jetzt war es draußen schon dunkel! (Sonnenaufgang:9:54, Sonnenuntergang 17:06 Uhr). Wir waren vor kurzem dem Mal- und Zeichenclub beigetreten, weil Natascha so gern und schön malt. Sie wollten heute Abend eine Jahresendfeier machen und hatten uns eingeladen. Also los zur U-Bahn, es war noch ziemlich weit. wir kamen aber rechtzeitig an. Dort hatten sie sich ein kleines Programm ausgedacht, mit allerlei Rätseln. Das war bei meinen Sprachkenntnissen allerdings schwer da richtig mit zu machen. Zum Schluss machten alle noch etwas künstlerisches und ich wurde für meinen Beitrag gelobt … Der Nachhauseweg war weit und trotz Bus und U-Bahn und Marschrutka ziemlich beschwerlich – es war einfach zu viel gewesen.
Im Theater
Pech gehabt, das Vorhaben am 14.12.25 zum Konzert des Jugedsinfonieorchesters zu gehen haben wir vermasselt. Erst am 14.12. haben wir telefonisch Karten bestellen wollen und merkten dabei, dass es ja schon mitten im Gange war, denn es begann nicht abends, wie wir dachten, sondern schon 12 Uhr. Wir guckten, was es denn am Abend gab – ein Klavierkonzert – das ist ja auch nicht schlecht, telefonisch oder im Internet Karten zu bestellen gelang uns nicht, wir beschlossen auf gut Glück hinzufahren (mit dem Bus 1,5 Stunden bis Akademgorod!).Dort eine neue Überraschung das Klavierkonzert war ganz wo anders, hier gab es ein Lustspiel – etwa: „Ich kann nicht heiraten, ich kann mich nicht trennen“ -. richtiger sibirischer Winter -12C ein Buchhäuschen zu Aussuchen gebrauchter Bücher ein schönes Café, wir hatten noch Zeit Sonnenuntergang über dem Stausee vom Ob überall schon länger Neujahrstannen im Foyer Gemessen an der Anzahl der Lacher ist es beim Publikum, inclusive Natascha, gut angekommen.Nun habe ich aber nach wie vor das Problem, das mein Wortschatz in Russisch recht begrenzt ist. Die akrobatischen Wortwendungen und Doppeldeutigkeiten, die ein Lustspiel so mit sich bringt – da kann ich nicht mithalten, nur die Handlung einigermaßen verfolgen.