Der Bahnhof aus Marmor

Unser nächstes Ziel war eigentlich die berühmte Insel Olchon des Baikalsees. Die lag nun fast genau gegenüber am nord-östlichen Ufer des Sees. Bis dahin wären es wohl genau 940 km.
Also einmal unten um den See herum.
Auf dem Weg lag Ulan Ude und dort wartete schon unsere Olga auf uns. Das Wiedersehen wurde aber gleich etwas getrübt, plötzlich begann ein Hinterreifen deutlich Luft zu verlieren. PANIK, einige Kilometer weiter sollte eine Lkw-Reifenwerkstatt sein, also den Reifen noch mal dolle aufgepumpt und im Eiltempo zur Werkstatt – geschafft.
Eine freundliche Begrüßung, eine schnelle Reparatur, ca. 20 Euro und ein Händeschütteln und schon war alles wieder gut – Gott sei dank!

Auf dem weiteren Weg streiften wir noch einmal Baikalsk unseren schönen Standplatz am See.
Erst kurz vor dem Dunkel werden erreichten wir die kleine Stadt Slyudyanka am Ufer des Sees und eine Station an der Transsibirischen Eisenbahn.

Wir hatten erfahren, dass der Bahnhof aus gediegen Marmor gefertigt war.
Weiteres Besonderes:
Der Marmor stammt hier aus der Gegend um den Baikal, wo er reichlich vorkommt, bräunlich gebändert durch Eisenoxid-Einschlüsse und
weiter: Dieser Bahnhof wurde schon zwischen 1902 bis 1916 erbaut.
Schon im Dunkeln bummelten wir durch die kleine Stadt und freuten uns am Park auch an der stattlichen Dampflokomotive, die an frühere Zeiten erinnerte.

Am nächsten Morgen verschwand Natascha noch in der schönen kleinen Kirche gleich neben dem Bahnhof, dann bestaunten wir den Marmor-Bahnhof und entdeckten:
Im Bahnhof befand sich auch noch ein schönes kleines Museum und die Museumsleiterin nahm sich viel Zeit für uns.

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