Unser geplanter Besuch von Ulan Baator war leider nicht zustande gekommen, weil wir nicht bedacht hatten, dass Natascha ja auch einen Pass an der mongolischen Grenze braucht. Den hatten wir aber in Chabarowsk einer Visa-Firma da gelassen, die für Natascha ein China-Visum besorgen sollte.
Also hatten wir ein paar Tage mehr Zeit für den erneuten Besuch des Baikalsees. Wir beschlossen noch einmal nach Ust Bargusin zu Natascha und Günter zu fahren, die sich schon auf uns freuten, ein schönes Wiedersehen.
Sie nahmen uns am nächsten Tag mit zu einer Freundin zur Kartoffelernte. Das hat uns schon überrascht, am Baikalsee Kartoffeln ernten?
So lernten wir Ludmilla kennen, die ein paar Straßen weiter wohnte und einen Garten am Haus hatte. Neben einem Gewächshaus und 2 Geräteschuppen gab es auch noch ein kleines Feld. Auf dem waren eben Kartoffeln aber auch Kohl und Möhren und dergleichen gepflanzt.
Nach einer reichlichen Mahlzeit und vielen Gesprächen machten wir uns schließlich an die Arbeit. Nach zwei, drei Stunden war alles geschafft, 2 Eimer Kartoffeln und etwas Gemüse bekamen wir noch mit, als Lohn für die Arbeit.
Schließlich verabredeten wir uns für den nächsten Tag Picknick im Wald am Baikalsee zu machen auch wenn es durch den Wind schon etwas kühl war, denn der Herbst zog in Sibirien ein.
Die Frauen amen auf die Idee im Wald mal nach Pilzen zu gucken … nach gefühlten 15 Minuten kamen sie mit 2 randvollen Eimern Pilzen wieder












