Übersetzung der Suchanzeige am Lkw:
Eine Reise für die Völkerfreundschaft
Ich suche eine Reisebegleiterin
– Unterstützung beim Erlernen der russischen Sprache
– Verfassen von kleinen Reisebegebenheiten und -geschichten
– Pflege des Internetblogs „Neue Karawane“
– Fotografieren
– gemeinsames Planen von reiserouten
– Hilfe bei kleinen Reparaturen am Autohaus
Kontakt: …usw.
Da ich meine lange Reise durch Eurasien leider allein bewerkstelligen musste (meine Freundin hatte mir die seit Jahren zugesagte Mitreise dann doch abgesagt), war ich darüber nicht sehr glücklich. Anfangs hat mich ja in Portugal mein Freund Matthias begleitet, den 2. Teil in Richtung Russland bis Wolgograd war mein Freund Uli mit seinem Lkw dabei. Dann aber allein durch Eurasien?
Auf allen weiteren Stationen habe ich überall erzählt, dass ich eine Reisebegleiterin suche, in der Hoffnung, dass sich das herum spricht, aber es war lange kein Erfolg zu sehen.
Schon in Abchasien, habe ich meinen Freund Richard aus Adler angerufen, ob er nicht Lust hat mich mal in Suchumi zu besuchen.
Ich erfuhr, dass Richard inzwischen eine Teilzeitarbeit in einer Schule in Adler aufgenommen hat.
Ich erfuhr außerdem, dass er in der Vorbereitung des Tannenfestes in seiner Schule von mir erzählt hat und das ich noch eine Reisebegleiterin suche.
Und wirklich, Natascha hatte vor kurzem ihr Rentenalter erreicht und als sie von mir und meiner Reiseabsicht erfuhr hat sie Richard spontan ihre Telegram-Nummer gegeben um einen Kontakt zu mir zu bekommen …
Hallo liebe Freunde,
ich bin es, mein Name ist Natalya oder wie Dieter mich liebevoll nennt – Natashka!
Wir wurden über Richard bekannt, er gab mir Dieters Telefonnummer und ich ihm meine. Dann haben wir vereinbart, dass wir uns treffen. Er schickte mir ein Foto von seinem Auto, und wir trafen uns in Abchasien an der Grenze.
Wir mochten uns sofort.
Hallo liebe Freunde,
ich bin es, mein Name ist Natalya oder wie Dieter mich liebevoll nennt – Natashka!
Wir wurden über Richard bekannt, er gab mir Dieters Telefonnummer und ich ihm meine. Dann haben wir vereinbart, dass wir uns treffen. Er schickte mir ein Foto von seinem Auto, und wir trafen uns in Abchasien an der Grenze.
Wir mochten uns sofort.
Und weil Dieter Russisch konnte, konnten wir uns gut verständigen, und wenn wir etwas nicht verstanden, hatten wir einen Freund – einen Übersetzer im Telefon. So vergingen ein paar Tage, und Dieters Visum in Russland lief ab, und er flog nach Deutschland, um sein Visum zu verlängern und um Weihnachten mit Freunden zu feiern und seine Verwandten zu treffen. Wir riefen uns jeden Tag an und erzählten uns, was mit uns geschah, schickten Fotos und warteten auf das Wiedersehen in Russland.








