Es ist der 1. Weihnachtsfeiertag. Wir waren eingeladen ins russisch-deutsche Kulturhaus. Auf grund des frichen Schnees, mehrerer Verkehrsunfälle unterwegs kamen wir trotzdem wir eine Taxe benutzten nach einer 90-minütigen Fahrt fast eine halbe Stunde zu spät. Das Konzertprogramm hatte natürlich längst schon angefangen, wir kamen gerade noch im rechten Moment, als „unser“ Chor mit seinem Programmbeitrag begann. Sie haben ihren Programmteil gut gemacht, auch die nachfolgenden Beiträge waren gewohnter Weise ziemlich niveauvoll und gut gemacht (wie immer alles Amateure).
Nach dem Programm trafen wir uns in einem der Kulturhaus-Probenräume mit unserem Chor. Natascha hatte für alle etwas zum Naschen mitgebracht, wie die anderen auch. Alle waren ziemlich fröhlich und aufgekratzt. Wir erzählten von unserer Absicht einen Geburtstagsbesuch bei Alla zu machen, die ja nach der Operation Hüftknochen noch im Bett lag. Sie erzählten von ihrem Vorhaben, sie morgen auch zu besuchen.
Dann machten wir uns auf den Weg zum Hauptbahnhof, denn Alla wohnt ganz in der Nähe. Alla auch Chormitglied und von Anfang an mit uns befreundet, hat sich natürlich wirklich sehr gefreut und uns Geschenke gezeigt, die sie heute schon von anderen bekommen hatte.
Jetzt war es draußen schon dunkel! (Sonnenaufgang:9:54, Sonnenuntergang 17:06 Uhr). Wir waren vor kurzem dem Mal- und Zeichenclub beigetreten, weil Natascha so gern und schön malt. Sie wollten heute Abend eine Jahresendfeier machen und hatten uns eingeladen. Also los zur U-Bahn, es war noch ziemlich weit. wir kamen aber rechtzeitig an. Dort hatten sie sich ein kleines Programm ausgedacht, mit allerlei Rätseln. Das war bei meinen Sprachkenntnissen allerdings schwer da richtig mit zu machen. Zum Schluss machten alle noch etwas künstlerisches und ich wurde für meinen Beitrag gelobt …
Der Nachhauseweg war weit und trotz Bus und U-Bahn und Marschrutka ziemlich beschwerlich – es war einfach zu viel gewesen.




















