Wasserkraftwerk Bratsk

Mir war die Stadt Bratsk noch aus der Schulzeit ein Begriff. Ich konnte mich schwach an ein großes Komsomol-Projekt im Zusammenhang mit einem Wasserkraftwerk erinnern. Ein bisschen Zeit war noch, bis Nowosibirsk, unserem Winterquartier waren noch 2134 km, es würde gerade noch gehen, die 1300 m Umweg zu absolvieren. So schnell kommen wir nicht wieder in diese sibirische Gegend.
Ich lernte also Bratsk ist eine Großstadt von ca. 2.500 Einwohnern. Oka und Angara fließen hier zusammen und in der Zeit von 1954 bis 1966 wurde das Vorhaben unter schwierigen territorialen Verhältnissen realisiert. Später kam dann noch der Eisenbahnanschluss an die Baikal-Amur-Magistrale dazu.

Nach der Besichtigung der Staumauer gab es noch etliche Begegnungen am Park, an unserem Standplatz und am nächsten Tag fuhren wir noch direkt im Wald an den Stausee.

Nun ist der Herbst nicht mehr zu übersehen, die Wolken deuten auf Herbstregen und mir wird so langsam schwummrig:

Ich will auf keinen Fall in die Frostperiode kommen, die in Sibirien sehr schnell folgen kann – Also sich sputen!

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