Die Europastrasse entlang vom oberen Eschera, dem Standplatz im Gelände der Stiftung, bis in die Hauptstadt Suchumi (Suchum) am Meer waren es 7 km. Dorthin fuhr ich auch einkaufen, Menschen kennenlernen und am Meer verweilen. Etwa auf der halben Strecke, über ein steiles Tal, war eine Brücke. Wie mir die Einheimischen erzählten, wurde sie nach dem großen vaterländischen Krieg von deutschen Kriegsgefangenen gebaut, wie übrigens auch der Wiederaufbau des Bahnhofes.
Zu beiden Seiten der Brücke, an den Felswänden, sind Gedenktafeln an Gefallene der Kriege (1992, gegen Georgien. Das war sehr auffällig, auch weil es immer wieder von frischen Blumen geschmückt war. Wie ich beobachten konnte durchaus nicht von „staatlichen“ Blumen, denn es waren Privat-Pkw, die die Blumen und den Grabschmuck brachten. Wiederunm auffällig auch der Grabschmuck, der neben frischen Schnittblumen auch oft aus Gläsern, halb gefüllten Wodkaflaschen und Speisen bestand.








